Hinrunden - Rückblick 2000/2001


Es liegt eine Hinrunde mit vielen Höhen und Tiefen hinter uns. Allerdings ist es leider so, daß die Tiefen nun zum Abschluß doch eindeutig überwiegen.

Die Saison fing für den HSV eigentlich ganz positiv an. Noch vor dem ersten Bundesliga-Spiel konnte in der CL-Qualifikation in Kopenhagen ein Sieg eingefahren werden. Dieser wurde dann durch ein Unentschieden im Rückspiel bestätigt und durfte der HSV erstmals an der Champions League teilnehmen.

Zwischen diesen beiden Spielen lag das erste Bundesliga-Heimspiel gegen 1860, das uns schon zeigen sollte, wie es in dieser Saison noch des öfteren werden sollte. "Himmelhoch jauchzend" und "zu Tode betrübt" sollte es noch öfter geben in dieser Saison. Und das nicht von Spiel zu Spiel sondern oft genug in nur einem einzigen Spiel.

Nach mäßigem Start mit einem Unentschieden und wieder mal einer Klatsche in Berlin, konnte sich der HSV allerdings begrappeln und spielte dann doch immer in UEFA-CUP-Platz-Nähe. Dabei besonders im Gedächtnis ist mir z.B. das erste Tor von Ingo Hertzsch beim 2:1 gegen Bremen geblieben. Genauso aber auch der perfekte 4:0-Auswärts-Sieg in Bochum und das grausam schöne 4:4 in Wolfsburg, das früh verloren schien, dann noch auf die Siegerstraße umgebogen wurde, um am Ende doch wieder nur (wie im Vorjahr) mit einem 4:4 den Platz zu verlassen.

Dazwischen lag jedoch das Spiel der Spiele für den HSV. Der erste Champions-League-Auftritt sollte sich für immer in das Gehirn aller Anwesenden brennen. Ich sollte das mit Abstand wunderbarste, geilste und dann doch auch grausamste Spiel meiner "HSV-Karriere" zu sehen bekommen.

4:4 gegen eine der besten Mannschaften der Welt. Und das nach einem 1:3 Rückstand und 4:4 Führung. Bei unserer Führung zum 4:3 hatte ich tatsächlich fast Tränen der Freude im Gesicht. Nach dem 4:4 dachte ich jedoch, daß ich nie mehr lächeln würde. Trotzdem war es vielleicht auch gerade noch dieses seelisch-grausame Gegentor, das dieses Spiel zu einem ewigen Kultspiel für alle HSV-Fans werden lassen sollte. Die später gehörten Internet-Radio-Reportagen sind für HSV-Fans wie mich gewiß ebenso unvergeßlich wie die 54er WM-Reportage mit dem legendären "Aus dem Hintergrund müßte Rahn schießen".

Das Spiel war das Highlight des Jahres, für mich persönlich sogar DAS Highlight meines HSV-Lebens. Leider konnten wir daran in der Champions League nie wieder anschließen. 

In der Bundesliga sollte es noch kurze Zeit gut laufen, doch dann ging es auch dort stetig bergab. Seltsamerweise sah ich das Kippen des HSV-Spiels zum schlechten Hin besonders bei 3:1-Auswärtstriumph in Turin. Um mich herum feierten fast alle wie verrückt und konnten es gar nicht fassen, daß ich fast überhaupt keine Freude zeigte. Natürlich freute ich mich über diesen Sieg gegen die (auf dem Feld verbliebenen 9) Turiner. Aber schon in diesem Spiel fand ich die Leistung des HSV gaaaanz schwach. Man hätte diese 9 Mann auseinandernehmen müssen. Auch wenn es die weltbesten Spieler waren, so waren es nur noch 9, die praktisch auf den Abschuß warteten. Dazu war der HSV jedoch nicht in der Lage.

Und am Wochenende darauf begann dann schon die Talfahrt des HSV. Bis dahin gab es noch viele Spiele, die einen (wie oben erwähnt) vor Freud und Leid erschauern ließen. Das lag auch maßgeblich daran, daß der HSV immer nach vorne spielte. Auch wenn man bereits führte, wurde weiter nach vorne gespielt. Dabei bekamen wir auch teilweise Gegentore und verloren Punkte. Aber trotzdem war mir diese Spielweise (besonders im Nachhinein) lieber als das, was der HSV jetzt anfing. 

Nun wollten wir nämlich mit minimalem Aufwand die Punkte ergattern und das ging ein ums andere Mal in voll in die Hose. Es fing an nach dem Turin-Spiel in Unterhaching, wo wir in den letzten Minuten verloren. Ich fand die Spielweise zu der Zeit zwar noch sehr ökönomisch, aber schon dort wurden wir für unsere Lethargie im Spiel in den letzten Minuten bestraft. 

Aus den nach dem Spiel in Turin folgenden 13 Pflichtspielen sollten nur noch 2 Siege errungen werden. Zu Hause gegen Freiburg ein deutliches 5:0 und zu Hause gegen Cottbus ein mühsam erkämpftes 2:1. Der Rest bestand fast ausnahmslos aus Trauer-Spielen. Man hätte die Spiele zwar nicht alle verlieren müssen, aber trotzdem war es irgendwie sympthomatisch für die lethargische Spielweise des HSV. Ein besonderer Tiefschlag war für mich das 0:1 in Rostock. Da hatte der HSV nach dem UEFA-Cup-Spiel in Rom (aus der CL war man ausgeschieden, weil kein Heimspiel gewonnen werden konnte) nicht ganz 48 Stunden Zeit bis zum Anpfiff in Rostock. Und irgendwie war es so, als wollte die Mannschaft in Rostock beweisen, daß es einfach nicht  möglich ist, zweimal in 48 Stunden Fußball zu spielen. Die Leistung dort grenzte an Leistungsverweigerung.

Damit sind wir auch bei den beiden Hauptthemen, die uns in diesem sehr schlechten Teil der Hinrunde begleitet haben. Zum Einen war der HSV offensichtlich nicht in der Lage, mit der Doppelbelastung Bundesliga und internationaler Wettbewerb umzugehen. Zum Anderen die Verletztenmisere.

Schon in der Rückrunde der Vorsaison zeigte sich, daß der HSV auf Leistungsträger wie Yeboah, Cardoso und Kovac nicht verzichten kann. Aber genau diese drei sollten Großteile der Hinrunde verletzt (Kovac und Cardoso) oder nicht einsetzbar (Yeboah, wegen ständiger Gerichtsverhandlungen und damit fehlendem Training) sein. Vielleicht hätte man Yeboah noch kompensieren können durch den als Goalgetter wirklich saustarken Barbarez, aber das Duo Kovac/Cardoso ist einfach DAS Herzstück des Super-HSV der Vorsaison gewesen. Und gerade Cardoso fehlte fast die komplette Hinrunde. Solange Kovac nicht auch verletzt war, war es ihm aber trotzdem nicht möglich, defensives Mittelfeld und Spielmacher in einer Person zu ersetzen.

Dazu kamen auch noch ständig weitere Verletzte, sodaß ich tippen würde, daß der HSV in der Hinrunde wahrscheinlich niemals zwei Spiele hintereinander mit der gleichen Startformation begann. 

Zum Abschluß der Hinrunde waren die Spieler dann wohl so ausgebrannt, daß wir nur noch ein Schatten unserer selbst waren. Kein schönes offensives Spiel mehr zu sehen und vor allem nichts von der Sicherheit vergangener Tage. Ein leider von Spiel zu Spiel schlechter werdender Torhüter tat dann auch noch seinen Teil dazu.

Bemerkenswert finde ich es, daß es trotz dieser Talfahrt noch nicht einmal laute Stimmen gegen Pagelsdorf im Stadion gab. Das Gros der Fans weiß offenbar nur zu gut, daß wir eben ihm auch diesen Höhenflug überhaupt zu verdanken hatten. Natürlich gab es (gerade auch im Internet und Freundeskreis) kontroverse Diskussionen über Pagelsdorf und ob er noch der richtige ist für die Mannschaft, aber diese wurden nie im Stadion durch "Pagel raus"-Rufe ausgetragen.

Ich persönlich bin der Meinung, daß Pagel es sich verdient hat, noch eine Chance beim HSV zu bekommen, denn ich schreibe ihm auch fast ganz allein den Höhenflug des HSV in der Vorsaison zu. Allerdings MUSS sich die Leistungskurve der Mannschaft jetzt im Jahr 2001 sofort ganz deutlich steigern.

Die Spieler spielten zuletzt ohne jeglichen Dampf und Willen. Vor allem die mangelnde Laufbereitschaft sorgte dafür, daß beim HSV nichts mehr zusammenlief. Falls sich das nicht sofort in der Rückrunde ändert (denn nun gibt es ja keine Doppelbelastung mehr), wird man tatsächlich über Pagelsdorf nachdenken müssen. Ich hoffe, daß er die Mannschaft hart anfaßt und wieder in bessere Tabellengefilde steuert. 

Gäbe es die Winterpause nicht, hätte ich mir sehr ernste Sorgen gemacht, daß wir absteigen, denn dann wären wir einfach weiter nach unten durchgereicht worden. So aber hoffe ich, daß die Mannschaft im gut dreiwöchigen Urlaub regenerieren konnte und wir 2001 wieder einen frischen, heißen HSV zu sehen bekommen.

Sollte es jedoch die ersten 2 - 3 Spiele der Rückrunde so weitergehen wie zuletzt, wäre wohl leider sogar ich dafür, die Reißleine zu ziehen. Aber auch wirklich nur in diesem Fall. Dabei meine ich aber nicht, daß wir jetzt alle Spiele gewinnen müssen, aber ich will zumindest wieder die Leistungsbereitschaft der Mannschaft deutlich spüren. Dabei wird es entscheidend sein, ob die Mannschaft noch mit dem Trainer "will". Ich hoffe aber immernoch auf den Mannschaftsgeist, denn irgendein Spieler (ich weiß nicht mehr wer) hat in den letzten Tagen sogar noch gesagt, daß er den Mannschaftszusammenhalt schon fast bewundernswert findet, wenn man bedenkt, was für eine schlechte Hinrunde hinter der Mannschaft liegt.

Für den HSV ist in dieser Saison noch fast alles drin. Vom nicht auszudenkenden Abstieg bis zum UEFA-Cup-Platz ist noch alles möglich. Es wird überall davon gesprochen, daß der HSV mit 30 Punkten aus der Rückrunde noch einen UEFA-Cup-Platz erreichen müßte. Bei noch 9 Heimspielen sollte das nicht völlig unmöglich sein. Ich erwarte das allerdings nicht mehr, sondern wäre nach dieser doch insgesamt mäßigen Hinrunde mit einer Platzierung unter den ersten 9 - 10 schon ganz zufrieden. 

Meine Spielerbewertung (nur für die Spieler, die auch häufig  gespielt haben): 

Butt: Ich mag ihn nicht mehr. Das liegt hauptsächlich an seinem Wechsel-Vorhaben zu Leverkusen, das bereits ausreichend von allen Seiten kommentiert wurde. Das er nun aber in der Hinrunde zunehmend zeigen "mußte", daß auch seine torhüterischen Leistungen inzwischen zu Wünschen übrig lassen, hat mich nicht gefreut. Zuletzt war es sogar soweit, daß er durch katastrophale Fehler zu einigen Niederlagen spielentscheidend beigetragen hat: Note 5

Hoogma: für  mich wirklich vollkommen unauffällig in dieser Hinrunde. Und das, obwohl er alle Spiele mitgemacht hat: Note 4

Hertzsch: Das mit Abstand grausamste Halbjahr seiner HSV-Zeit. Spätestens ab dem Moment, in dem er das erste mal in die Nationalmannschaft berufen wurde, erlitt seine Leistung seltsamerweise einen totalen Einbruch. Das Spiel nach vorne muß er ja üben, wenn er mal ein großer werden will, aber in dieser Hinrunde mischten sich leider zu viele brutale Abspielfehler mit rein. Und leider war er dann schließlich sogar in der Abwehrarbeit nur noch ein Schatten seiner selbst: Note 5

Panadic: es scheint mir so, daß seine Zeit sich doch dem Ende entgegen neigt. Ich würde mich zwar gerne eines besseren belehren lassen, aber es ist schon auffällig, daß es z.B. fast immer er ist, der Abseitspositionen durch sein verspätetes Herauslaufen aufhebt. Auch nur ein Schatten der letzten Saison: Note 5

Kientz: Der gefiel mir eigentlich in den Spielen, die er bestritt, immer ganz gut. Zwar verschuldete er in der CL gegen Athen direkt ein Gegentor, aber ich fand, daß er immer zur Stelle war, wenn Not am Mann war: Note 3

Fukal: konnte leider nur wenig Spiele machen, da er sich dann für etliche Wochen verletzte. Nach schwachem ersten Spiel merkte man dann aber zunehmend, daß er sich in die Mannschaft einfand. Ein Hoffnungsschimmer: Note 3-

Ujfalusi: Der Mann wurde erst ganz am Ende der Hinrunde geholt und durfte (oder mußte) dann sofort mitspielen. Wenngleich es auch ziemlich unsinnig ist, jemanden nach so kurzer Zeit zu beurteilen, so macht mir der Junge bisher wirklich einen hervorragenden Eindruck. Wenn er sich weiter so in die Mannschaft reinspielt, dürfte er beste Chancen auf einen Stammplatz haben: Note 3+

Töfting: Mein "Mann der Hinrunde". Nicht, daß er nun der mit Abstand beste Spieler des HSV war, aber er hat mich am meisten überrascht. Ich dachte zu Saisonbeginn, daß er ausschließlich einer für die Bank wäre, der zur Not mal mitspielen könnte. Nun ja, er kam in der Not der Verletztenmisere, aber spielte sich sofort so in die Mannschaft, daß er für mich nicht mehr daraus wegzudenken ist. Ein Vorbild an Kampfkraft, Einsatz und Willen und sogar seine technische Fähigkeiten überzeugen mich. Wenn alle so viel Biss wie Stiiiiiig hätten, dann würde der HSV jetzt besser dastehen: Note 1

Kovac: Und nun kommt gleich der nächste der wenigen sehr guten HSV-Spieler dieser Hinrunde. Kovac hat mich erneut überzeugt. Mit seiner Leistung hat er meines Erachtens alle Bedenken zerstört, daß er sich vielleicht hängen lassen könnte, weil der HSV ihn nicht in der Sommerpause zu Bayern wechseln ließ. Mit Töfting war er der einzige, dem man immer seinen unbändigen Willen ansah. Leider konnte er aber nicht die Lücke, die Cardosos Verletzung hinterließ ausfüllen. Trotzdem ist auch er für mich ein Vorzeigeprofi: Note 1-

Maul: Die wenigen Male, die er eingesetz wurde, hat er dermaßen grausam gespielt, daß nicht mal ich ihm jetzt noch eine Chance geben würde. Da müssen sich schon viele verletzen bis er wieder mitspielen darf. Besonders enttäuschend natürlich für mich, weil ich in ihm den Hollerbach-Verdränger erhoffte: Note 6

Hollerbach: Holler hat mich diese Saison ebenfalls sehr überrascht. Während ich bisher mit seiner Spielweise absolut nicht zurecht kam, hat er sich in dieser Saison sehr gewandelt. Bis auf die letzten Spiele (in denen er wieder in den alten Trott des weiten, blinden Cross-Balles verfiel) war er wirklich sehr gut.: Note 2

Groth: konnte wegen Verletzungen nur am Anfang der Saison mitspielen. Da fand ich ihn  jedoch grottenschlecht und war fast glücklich, daß Töfting ihn dann ersetzen durfte: Note 5

Sandmann: durfte in seinem ersten HSV-Jahr schon ein paar Einsätze bestreiten und wußte sich dabei zumindest Fleißnoten zu verdienen. Ausbaufähig: Note 3

Doll: ist eigentlich trotz einiger Einsätze nicht zu bewerten, weil er immer erst in der Schlußphase eingewechselt wurde. Einmal spielt er dann genial und beim nächsten Mal ist er überhaupt nicht zu sehen. Ich wünsche besonders ihm, daß sein letztes Profi-Halbjahr etwas erfolgreicher wird: Note -

Cardoso: Ebenfalls kaum zu bewerten, weil er fast die ganze Hinrunde über verletzt war. Ich bin mir aber sicher, daß der HSV mit seiner Unterstützung wieder viel besser spielen wird. Bleibt also nur zu beten, daß er sich nicht wieder verletzt, denn er ist unersetzbar. Note -

Mahdavikia: Fing die Saison ganz stark an und hörte schließlich ganz schwach auf. In den letzten Spielen nur noch ein Schatten. Vielleicht fehlen aber auch gerade ihm die öffnenden Anspiele eines Cardosos: Note 4

Barbarez: Der Spieler, an dem sich die Geister scheiden. Ich gehöre zur Fraktion derer, die ihn immer bringen würden, weil er halt ständig trifft. Bei einer dermaßen beschissenen Hinrunde trotzdem 12 Bundesliga-Treffer zu erzielen, grenzt schon an ein Wunder. Er ist vor dem Tor eiskalt und besonders per Kopfball gefährlich. Allerdings haben seine Kritiker recht damit, daß er auf der anderen Seite auch stark dazu beiträgt, daß Spiel des HSV zu zerstören, weil er nicht gerade ein Vorbild an Einsatz ist. Außerdem mußte er fast immer als Cardoso-Ersatz ran und diese Rolle kann er nun wirklich gar nicht ausfüllen. Allerdings hat er ja auch nie behauptet, ein Spielmacher zu sein. Ich bin in der Tat gespannt , was in der Rückrunde passiert, falls sowohl Yeboah als auch Cardoso wieder einsatzbereit sein sollten: Note 3

Heinz und Ketelaer: kann ich wirklich beide in einem Zug bewerten. Nicht nur, daß sie beide meist um die selbe Position des Linksaußen stritten - nein, sie waren auch beide in Ihren Leistungen ähnlich wechselhaft. Beide Spieler stellten mich vor echte Rätsel. Erst ein Weltklasse-Spiel und dann im nächsten Spiel überhaupt nicht zu sehen. Leider überwog das Negative dann zum Ende der Hinrunde immer mehr. Beide müssen sich jetzt gefälligst zusammenreißen: Note 4

Präger: leider wurde er in diesem Jahr immer mehr seinem Namen "Chancentod" gerecht. Zu Anfang der Saison spielte er kaum. Als nun gegen Ende Ketelaer und Heinz immer schlechte wurden, bekam er den Vorrang, weil er zumindest kämpft. Allerdings war es auch bei ihm insgesamt  zu wenig. Mir schien es so, als wolle er nun durch ständige (oft unsinnige) Torschüsse beweisen, daß er immer spielen müsse: Note 4

Yeboah: Der Steuerprozess könnte das Ende seiner Karriere bedeuten. Und zwar ein unrühmliches. Natürlich hat besonders er durch sein Alter besonders mit der Fitness zu kämpfen. Durch die wöchentlichen Gerichtstermine ging ihm diese jedoch völlig flöten und somit wurde er zum Ende der Hinrunde zu Recht nicht einmal mehr eingesetzt. Ich hoffe, daß er in der Rückrunde für einen Abgang vom HSV sorgen kann, der diesem (für mich) genialen Stürmers würdig ist.: Note 5

Bester: hat einige male mitspielen dürfen. Er kämpft dann zwar immer und war gegen Freiburg sogar sehr erfolgreich; letztendlich sieht man ihm aber doch an, daß er nun mal eher zu den Amateuren als zu den Profis gehört. Aber so war es eigentlich ja auch vorgesehen: Note 4-

Meijer: Ein Noteinkauf ganz zum Ende der Hinrunde, weil man einen Yeboah-ähnlichen Brechertyp sucht. Hat nur einmal mitgespielt und ist daher nicht zu bewerten. Rein vom Typ her hoffe ich aber auf ihn: Note -

Trainer Pagelsdorf: Er sollte nicht weiter den Fehler begehen, sich in der Öffentlichkeit immer schützend vor die Mannschaft zu stellen. Auch wenn ich mir sicher bin, daß es intern nicht so ist, wird ihm das in der Öffentlichkeit als Schwäche ausgelegt. Und das Schönreden beschissener Spiele erfüllt den Fan auch nicht mit Freude. Ich glaube trotzdem an ihn und wünsche mir, daß er in der Rückrunde nicht mehr dieses Verletzungspech mit der Mannschaft hat.: Note 3

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Ich pinne ihn dann hier unten dran und Ihr könnt noch in Jahren lesen, was Euch einstmals bewegte.