Bundesliga 2000/2001, 11. Spieltag, Samstag, 04.11.00 um 15:30 Uhr im Hamburger Volkspark

Hamburger SV - SC Freiburg 5:0 (4:0)

Dies ist eigentlich kein Spielbericht, sondern eher eine Umschreibung, wie ich dieses Spiel erlebt habe. 

Ich war nämlich diesmal leider gar nicht im Volksparkstadion, sondern mit 7 Freunden in der Türkei im Urlaub. Nicht, daß mir der Urlaub nicht gefallen würde, aber es ist natürlich schon irgendwie schade, wenn man dann ein HSV-Spiel versäumt (oder wie ich in diesem Fall soagr zwei, weil ich auch beim CL-Spiel am kommenden Mittwoch nicht dabei sein werde).

Naja, jedenfalls habe ich mein Laptop mit im Urlaub, um meine Seite aktualisieren zu können, aber eine Internetverbindung für 2 Stunden wäre dann doch per Handy sehr kostspielig.

So überlegte ich mir am Samstag vormittag bereits, wie ich das Spiel wohl verfolgen könnte. Das wunderschöne Hotel Antbel in Belek ist allerdings weit vom Schuß und das nächstgelegene Örtchen Kardiye sah auch nicht so recht nach Internetcafé aus. Jedenfalls fragte ich mal an der Rezeption und war ganz glücklich als man mir dort sagte, daß es im Keller einen Internetanschluß gebe. Nichts wie runter. Allerdings schickte der gute Mann mich dann wieder an die Rezeption, welche mir wieder hinunterschickte.... ;-(

Letztendlich ging es nicht, weil der tatsächlich vorhandene Internetanschluß defekt war. Als ich dann wieder an die Rezeption ging, fragte ich mal einen anderen Kollegen und der sagte mir dann, daß es sowohl in Kadriye als auch im benachbarten Hotel Adora ein Internetcafe gebe.

Da schlug mein Herz natürlich höher. Da das Spiel mittlerweile schon gerade angefangen haben mußte und Kadriye doch zu Fuß zu weit und mit dem Taxi zu teuer war, ging ich zum Nachbar-Hotel. Das direkt benachbarte Hotel hieß dann allerdings gar nicht Adora sondern Tatbeach. Hmmmm, da schickte man mich noch ein Hotel weiter. Dort gab es dann aber in der Tat ein Internetcafe und meine Verzückung kannte keine Grenzen, als ich dort sogar Lautsprecher erspähte ;-))))

Flugs alles gestartet und auf www.bundesliga.de und in den HSV-Chat gesurft. Der HSV-Chat ließ sich leider aus irgendwelchen Gründen nicht aufrufen – blieb also nur Bundesliga.de . Scheinbar stand auch nur gerade so eine 28.8 Modem-Verbindung zur Verfügung. Jedenfalls war alles ziemlich lahm. Zuerst wollte der Sound auch nicht, weil die Jungs die lautsprecher falsch angeschlossen hatten. Aber ich sah schon auf dem Bild, daß der HSV 1:0, was mich natürlich sehr freute. Ich drückte auf aktualisieren und wummms – 2:0.

Geil, dann funktionierte auch endlich der Livebericht auf bundesliga.de . Das ist schon eine geile Sache, nur stürzte der Sound immer wieder ab, weil die Verbindung zu langsam war.

Jedenfalls bekam ich noch 3:0 und 4:0 vor der Pause mit, bevor die ein bißchen am Strom spielten und dabei schließlich der ganze Strom im Internetcafe ausging. Naja, Sicherung wieder rein und weiter ging es.

Butts gehaltenen Elfer hörte ich live mit an, wenngleich es sich gem. Reporter in der zweiten Halbzeit fast nur im HSV-Strafraum abgespielt haben muß, denn der quatschte nur von Freiburg. Jedenfalls war nach 70 Minuten meine Stunde Surfen für DM 7,00 um und ich dachte mir, daß das nicht mal mehr „mein“ HSV versaubeuteln könnte. Deshalb entschloß ich mich, nun zu gehen beim Stande von 4:0.

Ich ging dann also fröhlich beschwingt aus dem Cafe und da sieht man mal wie klein die Welt ist: Kommt mir doch prompt ein Päärchen entgegen, bei dem das Mädel ein HSV-Trikot trägt und Ihrem Freund sagte „Guck mal, der hat auch ein HSV-T-Shirt an.“ Da mußte ich denen natürlich prompt noch die 4:0- Führung mitteilen und fand es richtig geil, daß wir schon wieder so „in“ sind, daß man sogar irgendwo beim Urlaub im Ausland bekennende HSV-Fans sieht.

Naja, abends noch auf Sat1 und Sportstudio geguckt und natürlich etwas neidisch auf alle, die live im Stadion dabei sein konnten.

Aber man kann eben nicht alles haben. Trotzdem war dieses Spiel auch für mich etwas besonderes und wird mir unvergeßlich bleiben. 

Tabelle des Spieltages

Mailt mir auch Euren Kommentar.
Ich pinne ihn dann hier unten dran und Ihr könnt noch in Jahren lesen, was Euch einstmals bewegte.



 
Christian Schlepkow schireb folgenden Spielbericht:

Bundesliga 2000/2001, Samstag, 04.11.2000 um 15:30 Uhr in Hamburg bei sonnigen und herbstlichen 10 Grad C 

Hamburger SV - SC Freiburg 5:0 (4:0)

Da Püstow seinen "wohlverdienten" Urlaub in der sonnigen Türkei verlebt, habe ich mich entschieden, mir einen Spielbericht aus den Fingern zu saugen.

Ich hatte vor dem Spiel ein ganz gutes Gefühl, weil meine wichtigsten Frauen (meine Frau und meine Mutter - in der Reihenfolge(!)) und auch mein Vater mitgekommen waren - die Plätze von Püstow, Kuno und Stefan mußten ja besetzt werden. Diese drei Mitbesucher haben eine derart gute HSV-Bilanz, daß ein Sieg auch in dieser Höhe die logische Konsequenz war. Es ist allerdings ein Gerücht, daß Alex meinen Eltern zwei Dauerkarten schenken wollte...

Wir sind sehr rechtzeitig im Stadion angekommen, da ich immer ganz gerne auf dem Mittelstreifen der Schnackenburgallee vor der BAB-Auffahrt Volkspark parke, weil man da nach dem Spiel immer sofort wieder wegkommt. Parkplatz Braun ist da weniger schön. Schnackenburgallee allerdings nun auch, weil es auf Weihnachten zugeht und die Stadtkasse Geld braucht und mir irgendeiner von denen, die in der Schule nicht so recht aufgepasst haben (sonst hätt´ er ja ´nen ordentlichen Beruf erlernt) einen Zettel am Scheibenwischer befestigt hat. Ich parke dort seit ca. 3 Jahren - nun wohl nicht mehr. Besonders nett finde ich, daß mich keiner von den anderen "Schulversagern", die beim Einparken in der Nähe standen, mich auf mein Fehlverhalten aufmerksam machen konnte. Aber wie gesagt - die Stadtkasse...

Im Stadion haben sich (offiziell) 35.328 Zuschauer eingefunden - das ist nicht viel, war aber nach der "Niederlagenserie" durchaus zu erwarten. Die Daheimgebliebenen (und Urlauber) haben allerdings ´ne Menge verpaßt. Aber der Reihe nach:

Aufstellung:

Unser HSV spielte mit Jörg Butt im Tor, mit einer Dreierkette in der Abwehr (links Ingo Hertzsch, zentral Nico Jan Hoogma und rechts (für den verletzten Andrej Panadic) Jochen Kientz. Die Niko Kovac-Position zentral defensiv besetzte Stig Töfting, dafür ging Roy Präger auf die rechte Mittelfeld-Position, sein Gegenüber auf der linken Seite, wie gewohnt, Bernd Hollerbach und hinter den Spitzen sollte Sergej Barbarez wirbeln. Auf der linken Angriffsseite bekam Marcel Ketelaer den Vorzug vor Marek Heinz, auf der rechten Angriffsseite war Mehdi Mahdavikia gesetzt. In der Sturmmitte bekam, für einige überraschend, Marinus Bester den Vorzug vor dem zuletzt doch sehr formschwachen Tony Yeboah.

Taktische Ausrichtung:

In der Abwehr spielte Hoogma mit seinen Nebenleuten auf einer Linie, teilweise sogar vor der Abwehr. Seine Vorstöße bei Standardsituationen (er darf anscheinend wieder) sicherte zumeist Töfting nach hinten ab. Die rechte Seite war durch Präger und Mahdavikia, die sehr variabel auch die Positionen tauschten, sehr offensiv ausgerichtet. Auf Linksaußen sollte Ketelaer wirbeln, abgesichert vom rustikalen Hollerbach, der natürlich nicht die Offensivakzente eines Roy Prägers setzt. Auch die Außenstürmer spielten variabel und tauschten gelegentlich die Seiten. In der Mitte war Marinus Bester für die hohen Anspiele von den Außenpositionen vorgesehen. Als Herzstück im Spiel würde ich Stig Töfting bezeichnen, der einerseits Hoogma bei seinen Vorstößen absichern sollte und Barbarez beim Spielaufbau unterstützen sollte, da Barbarez zwar Offensivstärken besitzt, aber nicht gerade als genialer Ballverteiler im Stile eines Cardoso fungiert.

Spielverlauf:

12. Minute - 1:0 durch Mehdi Mahdavikia

Nach einem weiten Einwurf von Marcel Ketelaer von der linken Seite auf Höhe des Strafraums bis in den Strafraum hinein kommt der Ball zu Marinus Bester, der den Ball zu Mahdavikia köpft, Mahdavikia zu Barbarez, Barbarez legt zurück an die Strafraumgrenze zu Bester und der wieder in die Spitze zu Mahdavikia, der frei vor Golz und nicht genug gestört durch Zeyer in die rechte Ecke vollenden kann. Ein Freiburger ist bei diesen schnellen Kurzpässen nicht an den Ball gekommen. Dies war die erste Nennenswerte Chance für eine der beiden Mannschaften.

14. Minute: Freiburger klärt auf der Torlinie

Nach einem Eckball von der linken Seite durch Marcel Ketelaer kommt Marinus Bester nahezu ungestört zum Kopfball ins linke untere Toreck, den ein Freiburger von der Linie zur nächsten Ecke klären kann. Golz wäre an diesen Ball nicht herangekommen.

19. Minute: Hollerbach in Köln gesperrt

Das hätte Ramdane aber Wissen müssen, daß Holler sich nicht so einfach den Ball abnehmen läßt. Rüde Attacke seitlich in die Beine und völlig zu Recht die obligatorische (fünfte) gelbe Karte. Ich will es vorwegnehmen: Hollerbach spielte zu Ende, weil er von nun an vorsichtiger agierte und auch nicht vorsorglich ausgewechselt wurde. Vielleicht bekommt Ronald Maul seine Chance in Köln.

21. Minute: 2:0 durch Roy Präger

Einwurf ca. 40 Meter vor dem Freiburger Tor von der linken Seite durch Bernd Hollerbach zu Sergej Barbarez, der mit dem Hinterkopf einen Freiburger anköpft, von dem springt der Ball zu Marinus Bester, schöner Paß nach rechts an die Strafraumgrenze zu Roy Präger, der mit rechts sofort abzieht und Richard Golz keine Chance läßt. Der Ball schlägt links unten ein und Roy Präger bekommt die Gelbe Karte, weil er, außer sich vor Freude, auf die Westtribüne steigt.

24. Minute: Erste Chance für Freiburg

Mahdavikia verliert im linken Mittelfeld auf Höhe der Mittellinie den Ball an einen Freiburger, der Ball wird über zwei Stationen in den Hamburger Strafraum gespielt, wo ein Freiburger den Ball mit der Hacke stoppt und so für Ramdane auflegt, der mit seinem strammen Rechtsschuß Ingo Hertzsch tunnelt. Butt bekommt mit einem tollen Reflex die rechte Hand an den Ball und kann abwehren.

35. Minute: Die Vorentscheidung - 3:0 durch Nico Jan Hoogma

Freistoß von der rechten Seite auf Höhe der Strafraumgrenze durch Marcel Ketelaer. Hoogma lauert in der Mitte auf eine Kopfballchance, als ihm der Ball am Fünfmeterraum, nachdem er lange in der Luft war, auf den rechten Fuß fällt und er nahezu unbedrängt ins rechte Eck einschieben kann. Vorher hat Barbarez den Gegenspieler aus der Mitte gezogen, in dem er einen Kopfball "angedroht" hat.

44. Minute: "Super Ingo" ermöglicht Chance für Adel Sellimi

Einen Paß aus dem linken Mittelfeld nach rechts an die Strafraumgrenze zu Sellimi will Ingo Hertzsch in ganz lässiger Weise klären, so daß er mit dem rechten Fuß nicht an den Ball kommt. Sellimi taucht frei vor Jörg Butt auf und vergibt kläglich, in dem er links am Tor vorbei schießt. Dieses Tor wäre auf "Inge´s" Kappe gegangen.

45. Minute: Treffer vor der Halbzeit - 4:0 durch Marinus Bester

Roy Präger bekommt im rechten Mittelfeld den Ball und spielt einen langen Paß in den Strafraum auf Sergej Barbarez, der diesen Ball gekonnt annimmt. Barbarez behauptet den Ball und spielt auf den inzwischen nachgerückten Präger, schöne Flanke auf Marinus Bester und der wuchtet den Ball unbedrängt mit dem Kopf ins Tor. Danach pfiff Hellmut Krug zur Halbzeit.
 

Halbzeitfazit: Das Spiel ist praktisch schon entschieden. Die Freiburger haben sich erschreckend schwach präsentiert. Am besten hat mir bei denen noch Abder Ramdane gefallen. Beim HSV haben sich Bester im Sturmzentrum und Präger auf der rechten Außenbahn als entscheidende Glücksgriffe erwiesen. Die ersten drei Tore resultierten aus Standardsituationen, weil die Freiburger einfach nicht energisch genug gestört haben.

Für die zweite Halbzeit war eigentlich nicht mehr viel zu erwarten, zumal bei den Hamburgern sicher schon das Mittwochspiel gegen La Coruña im Kopf war. So kam es dann auch...

51. Minute: Levan Kobiashvili verschießt Foulelfmeter

Nachdem Nico Jan Hoogma Andreas Zeyer im Strafraum gefoult hat, schießt Kobiashvili den Strafstoß so schwach, daß Butt kaum eine Chance hat, den Ball NICHT zu halten. Bezeichnend...
56. Minute: Holler will auch mal

Hollerbach zieht aus fast 30 Metern halblinke Position mit der "linken Klebe" ab. Der Ball geht nur knapp über das Tor. Golz wäre auch an diesen Ball kaum herangekommen, zumal er etwas weit vor dem Tor stand.

76. Minute: Der Endstand - 5:0 durch Stig Töfting

Freistoß aus der halblinken Position, nachdem Marek Heinz (für Ketelaer ins Spiel gekommen) gefoult wurde. Krug ließ zunächst weiterspielen und gab den Freistoß, nachdem er erkannte, daß kein Vorteil vorlag. Schöner Schuß mit dem rechten Fuß über die Mauer, die nicht hoch genug springt. Golz kommt mit den Fingerspitzen gerade noch an den Ball, der an den linken Innenpfosten prallt und von dort ins Tor.

Den Rest schenk´ ich mir...

Die Noten:

Jörg Butt - Note 2,5

Endlich hat er mal wieder eine gewisse Ruhe und Sicherheit ausgestrahlt. Für eine bessere Note hat er zu wenig auf´s  Tor bekommen.

Ingo Hertzsch - Note 4

Der schwächste Spieler in der Abwehr. In der 44. Minute fast ein Gegentor verschuldet und vor dem Elfmeter in der 51. Minute am Gegenspieler vorbei gegrätscht. 

Nico Jan Hoogma - Note 2,5

Hat seine Freiheiten in der Abwehr gut genutzt, um sich ins Angriffsspiel einzuschalten. Ohne die Verursachung des Elfmeters hätt´ ich ihm ´ne 2,0 gegeben.

Jochen Kientz - Note 3

Unspektakuläre fehlerfrei Partie, ohne besonders zu glänzen.

Stig Töfting - Note 1

Für mich der Spieler des Spiels. Stark im Spielaufbau, gut mit Hoogma harmoniert. Tolles Freistoßtor und klasse kämpferische Leistung. War selbst in der schwächeren zweiten Halbzeit noch stark.

Bernd Hollerbach - Note 3

Bissige Partie; nach der gelben Karte mußte er sich merklich zurückhalten. Die linke Seite mit ihm war nicht so gefährlich, wie die rechte Seite.

Roy Präger - Note 1,5

Hat da einer seine neue Stammposition gefunden? Tolles Spiel auf der rechten Außenbahn. Klasse Offensivaktionen, ohne die Abwehrleistung zu vernachlässigen. Das 2:0 selbst erzielt und das 4:0 toll vorbereitet. Die Gelbe Karte für den Torjubel verzeihe ich ihm, weil es seine erste war.

Ab 79. Minute Harald Spörl - ohne Note

Durfte auch noch mitspielen.

Sergej Barbarez - Note 3

Seine langen Pässe sind grausam. Er wirkte in vielen Situationen unglücklich. Da er aber an sämtlichen Toren der ersten Halbzeit irgendwie beteiligt war, kann er nicht so schlecht gewesen sein, wie ich ihn im Stadion zunächst gesehen hatte.
Ab 64. Minute Thomas Doll - ohne Note

Durfte auch noch mitspielen.

Marcel Ketelaer - Note 3,5

Wirkte auch etwas unglücklich in vielen Situationen. Der Junge ist unglaublich schnell und spielt mit hohem Einsatz. Stark bei der Ausführung von Standardsituationen.

Ab 55. Minute Marek Heinz - Note 5

Er erinnert mich immer mehr an Jacek Dembinski, der auch recht stark begann...
Was ist los mit ihm. Wirkte nach der Einwechslung  wie ein Fremdkörper. Kaum gefährliche Aktionen.

Marinus Bester - Note 1

Was soll ich dazu sagen. Im Gegensatz zu meinen Nachbarn, die dem Einsatz von Bester sehr kritisch gegenüber standen ("Wie kann man Bester für Yeboah bringen?"), war ich doch eher positiv gespannt. Klasse Leistung, immer Torgefährlich, am Boden und in der Luft. Who is Tony?

Mehdi Mahdavikia - Note 3

Hat gut mit Roy Präger harmoniert. Toll, wie er das 1:0 mit herausgespielt und letztlich erzielt hat. Ist in der zweiten Halbzeit alerdings ziemlich abgetaucht.

Schiedsrichter Hellmut Krug - Note 1

Sämtliche Karten und der Elfmeter waren korrekt. Hervorragende Vorteilsauslegung. Sachliche Leitung ohne große Theatralik. 


 
 
Sport1 meldet:   Hamburger SV - SC Freiburg 5 : 0 (4 : 0) 

Telegramm 
TORE :   1:0 Mehdi Mahdavikia (12.), 2:0 Roy Präger (21.), 3:0 Nico Jan Hoogma (35.), 4:0 Marinus Bester (45.), 5:0 Stig Töfting (76.)

GELBE KARTEN 
Hamburger SV: Bernd Hollerbach (19.), Roy Präger (21.)
SC Freiburg: Daniel Schumann (18.), Abder Ramdane (40.)

SCHIEDSRICHTER :  Hellmut Krug 
ZUSCHAUER :  35,328 
DATUM :  04.11.00   15:30 Uhr 

AUFSTELLUNG 
Hamburger SV: Hans-Jörg Butt, Ingo Hertzsch, Nico Jan Hoogma, Stig Töfting, Jochen Kientz, Sergej Barbarez, Marcel Ketelaer, Bernd Hollerbach, Mehdi Mahdavikia, Roy Präger, Marinus Bester

SC Freiburg: Richard Golz, Boubacar Diarra, Levan Tskitishvili, Andreas Zeyer, Daniel Schumann, Levan Kobiashvili, Adel Sellimi, Abder Ramdane, Vladimir But, Tobias Willi, Soumaila Coulibaly

WECHSEL 
Hamburger SV: Marek Heinz für Marcel Ketelaer (55.), Thomas Doll für Sergej Barbarez (65.), Harald Spörl für Roy Präger (79.)

SC Freiburg: Lars Hermel für Tobias Willi (20.), Zoubaier Baya für Soumaila Coulibaly (64.)

Hamburg mit glänzender Leistung

Der Hamburger SV präsentierte sich vier Tage vor dem entscheidenden Spiel in der Champions League gegen Deportivo La Coruna in blendender Verfassung. Durch einen überzeugenden 5:0 Sieg gegen den SC Freiburg ließen die Hamburger die Pokal-Schmach von Karlsruhe vergessen und meldeten sich in der Spitzengruppe der Bundesliga zurück.
Der SC Freiburg hingegen knüpfte nahtlos an die schlechten Leistungen der vergangenen Auswärtsspiele an und bleibt auch im neunten Spiel hintereinander auf fremdem Boden ohne Sieg. 

HSV begann sehr offensiv
Der HSV begann sehr engagiert und kaufte den Freiburgern früh den Schneid ab. Roy Präger und Marcel Ketelaer wirbelten über die Außen und in der Spitze überragte ein spielfreudiger Marinus Bester. Der Stürmer, der überraschend für Anthony Yeboah in der Anfangsformation stand, bereitete das 1:0 durch Mahdavikia (12.)und das 2:0 durch Präger (21.) vor.

Den Freiburger gelang es erst nach 20 Minuten, ins Spiel zu kommen. Die größte Chance vergab Adel Sellimi, als er alleine auf Butt zustürmte - den Ball jedoch überhastet am Pfosten vorbei schoss. Doch Mitten in die Drangphase der Breisgauer fiel das 3:0 durch Hoogma.

Bester war bester Mann auf dem Platz
Nach Hoogmas Tor war der Widerstand der Gäste gebrochen. Von dem Kombinationsspiel der Freiburger war nichts zu sehen, die Abwehr patzte gleich mehrmals und die Stürmer blieben ungefährlich.

Anders der HSV: Stürmer Bester machte ein überragendes Spiel und krönte seine gute Leistung mit dem 4:0 kurz vor der Halbzeit. Es war sein erstes Tor seit dem 3:0 gegen Bayer Uerdingen vor acht Jahren.

Hamburg im Schongang
Im zweiten Durchgang ließ es der HSV ruhiger angehen. Die Freiburger versuchten nach vorne zu spielen, waren aber nie gefährlich. Bis zur 50 Minute, als Hoogma Andreas Zeyer im Strafraum foulte.

Aber auch diese Chance konnten die Freiburger nicht nutzen. Levan Kobiashvili scheiterte mit dem Elfmeter an Hans-Jörg Butt. Als das Spiel zunehmend verflachte, erzielte Stig Töfting mit einem wunderschönen Freistoß das 5:0 (75.).

Freiburg vor schweren Wochen
Die nächsten Gegner des SC heißen Leverkusen, Kaiserslautern, Bayern München und Hertha BSC Berlin. Präsentieren sich die Freiburger in diesen Spielen nicht anders als in Hamburg und zuletzt in Frankfurt, kann es in der Tabelle steil nach unten gehen.

Daten
Fakten:
HSV wieder heimstark 
Das 5:0 bedeutet für den HSV den höchsten Heimsieg im Jahr 2000. Die letzten drei Heimspiele der Hamburger wurden alle zu null gewonnen.

Freiburger Auswärtsmisere 
Für Freiburg war es die vierte Auswärtsniederlage in Folge. Bitter: In sechs Auswärtsspielen in dieser Saison schoss Freiburg ganze zwei Tore, in den letzten drei gar keins. Das 0:5 bedeutet für Freiburg neben einem 1:6 bei Bayern München die höchste Bundesliganiederlage aller Zeiten.

Gern gesehene Freiburger 
Zum vierten Mal in Folge verliert der SC Freiburg in Hamburg. Das Torverhältnis aus diesen vier Spielen lautet zwei zu 14.

Freiburger Elfmeter - und dann noch gegen Butt 
Levan Kobiashvili hat jetzt zwei seiner drei Elfmeter in der Bundesliga verschossen. Der gesamte SC Freiburg konnte nur sieben seiner letzten zwanzig Elfmeter in der Liga direkt verwandeln. Elfer-Killer Butt ist wieder da: In der letzten Saison hielt er vier von fünf Elfmetern, in dieser nach der Parade gegen Kobiashvili einen von zwei.

Schlaglichter:
HSV wieder treffsicher 
Schon vor der Partie war der HSV die Mannschaft mit der besten Trefferquote in der Liga - im Schnitt benötigten sie sieben Torschüsse für einen Treffer. Jetzt gegen Freiburg saßen fünf der 17 Torschüsse. Vor allem vor der Pause war der HSV äußerst clever: Elf Torschüsse reichten für vier Treffer, damit saß mehr als jeder dritte Versuch.

Die Bester-Show 
Erstmals seit dem 15. April 1995 stand Marinus Bester bei einem Bundesligaspiel von Beginn an auf dem Platz (damals stürmte er für Bremen in Köln). Bei seinem Comeback von Beginn an war er vor der Pause der überragende Spieler: Zwei Tore bereitete er vor, zum 4:0 traf er erstmals seit dem 14.11.1992 (!) wieder in der Bundesliga (damals traf er auch für den HSV, zu Hause gegen Uerdingen). Insgesamt kam Bester auf vier Torschüsse, fünf Torschussvorlagen und starke 58% gewonnene Zweikämpfe.

Freiburger Abwehrprobleme 
Die Abwehr des SC Freiburg war zu Saisonbeginn noch ein Prunkstück, heute beim HSV fiel sie auseinander. Ein Grund dafür war das schwache Zweikampfverhalten der Defensivspieler: Daniel Schumann gewann nur neun von 22 Zweikämpfen, der sonst so starke Diarra war lediglich in einem einzigen von sechs Zweikämpfen siegreich.

Butt glücklicher als Golz 
Das Torhüterduell zwischen Hans-Jörg Butt und seinem HSV-Vorgänger Richard Golz stand unter den Vorzeichen eines bisher starken Freiburger und eher schwachen Hamburger Keepers in dieser Saison. Beim direkten Aufeinandertreffen sah Butt heute besser aus: Er wehrte alle drei Torschüsse, die er auf den Kasten bekam, ab - darunter dem Elfer von Kobiashvili. Der bemitleidenswerte Golz zeichnete sich nur zweimal mit gehaltenen Torschüssen aus, gleich fünfmal musste er hinter sich greifen.

Topspieler:
Der Hamburger SV bot mannschaftlich eine überzeugende Leistung, daher ist es schwer, einen spieler herauszunehmen. Die Wahl fällt dennoch auf Marinus Bester, weil der Stürmer zum ersten Mal von Beginn an spielte, dabei zwei Tore vorbereitete und eins selber schoss. Bester spielte zudem sehr mannschaftsdienlich, schaffte Freiräume für Präger und Ketelaer und war stets anspielbar. Ein gelungenes Comeback, mit dem ersten Tor seit acht Jahren. 

Spielwertung: 3 Baelle (von 4 möglichen)

Kommentar:
Der Hamburger SV bot Offensivfußball erster Klasse und überzeugte auch in der Abwehr. Kein Spieler blieb unter Form, jeder spielte für den anderen - kurz: eine mannschaftlich überragende Leistung.
Der SC Freiburg enttäuschte maßlos und bleibt auswärts erschreckend schwach. Eine desolate Abwehrleistung, ideenlos im Mittelfeld und im Sturm ohne Durschlagskraft. Auf Trainer Finke wartet im Hinblick auf die schweren Aufgaben in den nächsten Wochen viel Arbeit.
Oliver Hochedez 

Taktik:
Der HSV begann mit fünf Offensivkräften: Präger im rechten Mittelfeld, Babarez hinter den Spitzen, die Ketelaer (links), Bester (Mitte)und Mahdavikia hießen. Töfting übernahm die Kovac-Rolle und interpretierte diese offensiv.
Freiburg musste auf den verletzten Kehl verzichten. Zeyer übernahm die Libero-Rolle und agierte vor den Manndeckern Diarra und Schumann. Nach der frühen Verletzung durch Willi stellte Finke um. Der eingewechselte Hermel wich auf die Manndeckerposition und Schumann übernahm die rechte Mittelfeldseite. But agierte hinter den Spitzen Coulibaly und Sellimi. Finke brachte beim Stand von 0:4 Baya für Tskitishvili. Der Kapitän übernahm die Rolle hinter den Spitzen, But rückte ins zentrale Mittelfeld zurück. Aber auch diese Maßnahme blieb ohne Erfolg, das Spiel der Freiburger wurde nicht besser.

Stimmen
Trainer Frank Pagelsdorf (Hamburger SV):
Es ist uns gelungen, den Gegner wie geplant unter Druck zu setzen. Sicherlich ist der Sieg zwei bis drei Tore zu hoch ausgefallen. Gut für uns war, dass die Treffer immer zum richtigen Zeitpunkt gefallen sind. 

Trainer Volker Finke (SC Freiburg): 
Dieses Ergebnis spricht für sich. In den ersten 30 Minuten haben wir unglaublich viele Fehler vor dem eigenen Tor gemacht. An diesem Resultat gibt es wenig schön zu reden. 


 
dpa meldet: Hamburger SV vs. Freiburg. Zur Halbzeit fünf Chancen vier Tore 

Der Hamburger SV überrennt Freiburg mit einem 5:0 

Mit einem Sturmlauf hat sich der Hamburger SV für seine peinliche Pokalpleite vier Tage zuvor rehabilitiert. Die Hanseaten fertigten vor 35 328 Zuschauern im Volksparkstadion den Freiburger SC mit 5:0 (4:0) ab. Zudem feierten die Norddeutschen eine gelungene Generalprobe für das entscheidende letzte Gruppenspiel in der Champions League am kommenden Mittwoch gegen Deportivo La Coruña. Mehdi Mahdavikia (12.), Roy Präger mit einem sehenswerten Volleyschuss (22.), Nico Jan Hoogma (35.) und Marinus Bester (45.) hatten die Gastgeber schon bis zur Pause uneinholbar in Front geschossen. Stig Töfting legte mit einem 20-Meter-Freistoß zum 5:0 (75.) nach. "Es ist uns gelungen, den Gegner wie geplant unter Druck zu setzen. Sicherlich ist der Sieg zwei bis drei Tore zu hoch ausgefallen. Gut für uns war, dass die Treffer immer zum richtigen Zeitpunkt gefallen sind", sagte Trainer Frank Pagelsdorf zum höchsten HSV-Heimsieg seit einem Jahr.
Die Freiburger indes mussten erneut mit der bitteren Erkenntnis die Heimreise antreten, dass in dieser Saison auf fremdem Terrain kein Blumentopf zu gewinnen ist. Selbst einen von Hoogma an Andreas Zeyer verschuldeten Foulstrafstoß konnten die Gäste nicht zum Ehrentreffer nutzen. Lewan Kobiaschwili fand seinen Meister in HSV-Torwart Hans-Jörg Butt (51.). Die Enttäuschung von Freiburgs Trainer Volker Finke war groß: "Dieses Ergebnis spricht für sich. In den ersten 30 Minuten haben wir unglaublich viele Fehler gemacht. An diesem Resultat gibt es wenig schön zu reden."

Pagelsdorf hatte überraschend Dauerreservist Bester als Mittelstürmer für den seit Wochen schwach spielenden Anthony Yeboah aufgeboten. Mit diesem Schachzug lag der 42 Jahre alte Coach goldrichtig. Zwei Tore bereitete der vom Regionalliga-Absteiger Lüneburger SK gekommene 31-Jährige vor, eines erzielte er selbst. Bester, der schon 1992 und 1995 für den HSV spielte, war zuvor nur zu drei Kurzeinsätzen gekommen.

Die Freiburger offenbarten eklatante Schwächen in der Abwehr. Phasenweise spazierte der HSV geradezu nach Belieben durch die konfuse Hintermannschaft. Die Hausherren diktierten das Geschehen und hatten auch die besseren Torgelegenheiten. Aus fünf Möglichkeiten vor der Halbzeitpause machte der HSV vier Tore und bewies damit eine beachtliche Effektivität. 


 
kicker meldet: 

Der Hamburger SV gewann gegen einen schwachen SC Freiburg auch in dieser Höhe verdient mit 5:0. Eine starke erste Halbzeit und eine desolate Gästeabwehr ermöglichten den höchsten Saisonsieg für den HSV.

Wie erwartet änderte Trainer Pagelsdorf sein Team gegenüber der Pokalpleite in Karlsruhe (0:1) auf mehreren Positionen. In der Abwehr begann wieder Hertzsch für Kruse und im Sturm spielte erstmals Bester von Anfang an für den beim KSC schwachen Yeboah. Auch Doll, Maul und Spörl mussten weichen.

Freiburgs Volker Finke rotierte ebenfalls kräftig. Nach dem schweren Pokalspiel gegen Bremen (1:0) vertraute er Diarra statt Konde in der Abwehr. Zkitischwili kam für Bruns ins Team und der Ex-Dortmunder But spielte von Anfang an für Weißhaupt.

Das Spiel kam anfangs schwer in die Gänge, nahm aber ab der 12. Minute einen unheilvollen Verlauf für Freiburg. Die erste Möglichkeit des Spiels führte gleich zum Tor. Bester bediente mit einem schönen Zuspiel Mahdavikia im Strafraum, der, nicht konsequent gestört von Zeyer, zum 1:0 für die Hanseaten einschob. Freiburg hatte noch keine Torchance, da stand es schon 2:0. Bester bediente dieses Mal Präger, der den Ball volley aus 16 Metern ins linke Eck wuchtete. In schöner Regelmäßigkeit fielen gegen eine völlig desolate Freiburger Abwehr nun die Treffer. In der 35. Minute zog Ketelaer einen Freistoß von der rechten Seite scharf in den Strafraum und Hoogma hatte keine Mühe, den Ball aus fünf Metern im Freiburger Gehäuse unterzubringen. Die Gäste konnten sich nur selten befreien und wenn sie einmal gefährlich vor Butt auftauchten, dann war Ramdane beteiligt. Die größte Möglichkeit bot sich Sellimi nach einem Fehler von Hertzsch, doch er zirkelte freistehend den Ball links an Butt und am Tor vorbei. In der 45. Minute krönte dann Bester seine starke Vorstellung mit dem 4:0. Ein Flanke von Präger köpfte der lange HSV-Stürmer ins linke Toreck.

Die Gäste aus dem Breisgau kamen etwas aggressiver aus der Kabine. In der 50. Minute hatte Kobiaschwili die große Möglichkeit zum Anschlusstreffer, doch er scheiterte mit einem Elfmeter (Hoogma hatte Zeyer gefoult) am glänzend reagierenden Butt. Danach flachte das Spiel etwas ab. Die Heimelf schaltete einen Gang zurück und Freiburg konnte an diesem Tag den HSV nicht in Gefahr bringen. Die Breisgauer taten sich auch im zweiten Abschnitt gegen die kompakte und aggressive Mittelfeldreihe der Hanseaten schwer. Ein Freistoßknaller von Töfting (76.) in den Winkel beschloss das Freiburger Debakel. 

Höhepunkte des Spiels:
Schlusspfiff
88. Minute: Kientz hat die Möglichkeit das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben, doch sein Kopfball verfehlt das Ziel.
76. Minute: Das Debakel für Freiburg nimmt seinen Lauf. Töfting zirkelt einen Freistoß aus 22 Metern genau in den linken Torwinkel und lässt Golz keine Abwehrmöglichkeit.
58. Minute: Im Duell But gegen Butt gewinnt der HSV-Keeper. Einen Schuss von But lenkt er über die Latte.
56. Minute: Hollerbach nimmt sich ein Herz und zieht aus 25 Metern ab, doch sein Knaller geht knapp über das Gehäuse von Golz.
50. Minute: Kobiashwili schießt den Ball halbhoch ins rechte Eck, doch Butt reagiert glänzend und wehrt den Ball ab.
Anpfiff 2. Halbzeit
Halbzeit
45. Minute: Mit dem Halbzeitpfiff erhöht Bester auf 4:0! Eine Flanke von Präger köpft der lange HSV-Stürmer ins linke Toreck. Golz kommt zwar noch an den Ball, kann ihn aber nicht mehr um den Pfosten lenken. 
44. Minute: Freiburg bleibt dran. Nach einem Fehler von Hertzsch steht Sellimi alleine vor dem HSV-Tor, zirkelt den Ball aber links an Butt und am Tor vorbei.
41. Minute: Die Gäste haben die Chance auf den Anschlusstreffer. Ramdane legt den Ball von der Torauslinie zurück auf Kobiaschwili, doch dessen Heber geht neben das HSV-Gehäuse.
35. Minute: Freiburg ist in der Abwehr völlig von der Rolle. Ketelaer zieht einen Freistoß von der rechten Seite scharf in den Strafraum. Kein Freiburger fühlt sich für Hoogma zuständig, der den Ball aus fünf Metern ins rechte Eck schiebt.
28. Minute: Freiburg spielt gefällig bis zum Strafraum. Wegbereiter ist wieder Ramdane, der nach einem Steilpass den Ball quer legt. Doch Selimi und Coulibaly können die sich bietenden Räume nicht nutzen, der Ball geht ins Toraus.
24. Minute: Nach 24 Minuten die erste Gelegenheit für die Gäste aus Freiburg. Ramdane scheitert aus 11 Metern halbrechter Position gestört noch von zwei HSV-Spielern am glänzend reagierenden Butt.
21. Minute: Freiburg ist noch nicht richtig im Spiel, da führt der HSV schon mit 2:0. Bester spielt am Strafraum quer zu Präger, der den Ball direkt nimmt und mit seinem satten Rechtsschuss ins linke Eck Golz keine Abwehrmöglichkeit lässt.
12. Minute: Die erste Möglichkeit des Spiels führt gleich zum Tor. Bester bedientmit einem schönen Zuspiel Mahdavikia im Strafraum. Dieser wird nicht konsequent von Zeyer gestört und schießt zum 1:0 für die Hanseaten ein.
10. Minute: Im Volksparkstadion tut sich in der Anfangsphase nicht viel. Der HSV kontrolliert das Spiel, ohne sich entscheidende Möglichkeiten zu erarbeiten. Freiburg versucht sich mit gepflegtem Kurzpass-Spiel zu befreien.
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