Bundesliga 2000/2001, 27. Spieltag, Samstag, 31.03.01 um 15:30 im Hamburger Volkspark bei 13 Grad C.

Hamburger SV - SpVgg Unterhaching 1:1 (0:0)

Was für ein Elend ...

Der HSV-Fan bekommt diese Saison ja wirklich eine Menge zu leiden. Und heute war mal wieder reichlichst Gelegenheit dazu.

Mit der Grundaufstellung war ich eigentlich ganz zufrieden. Endlich mal meine meine Wunschabwehr (bei Verletzung Hoogmas) mit Hertzsch, Ujfalusi und Panadic. Wenn ich mich nicht völlig irre, war es heute aber wieder mehr eine Kette als 2 Manndecker und Libero. Zumindest spielten die drei nicht starr auf Ihren Positionen.

Allerdings gab es auch nicht all zu viel zu verteidigen. Die Hachinger waren mit Sicherheit einer der schlechtesten Gegner, den wir in dieser Saison zu sehen bekamen. Allerdings ist leider auch unser HSV mittlerweile so schlecht drauf, daß wir nicht mal so einen Gegner schlagen können. Es hört sich vielleicht überheblich an, aber ich denke, daß wir in der Verfassung der letzten Saison diesen Gegner mit 3 – 5 Toren nach Hause geschickt hätten.

Haching war an Passivität kaum zu überbieten. Aber der HSV konnte das Spiel trotzdem nicht in erfolgreiche Bahnen lenken. Dabei gab es sehr viele Strafraumszenen für den HSV; doch leider bleibt auch zu bemerken, daß der Hachinger Torwart, wenn ich mich recht erinnere, nicht eine einzige Glanzparade zeigen mußte. So „dämmerte“ das Spiel so vor sich hin und man erwartete eigentlich endlich das erste HSV-Tor. Doch das wollte und wollte nicht fallen.

Dabei fiel mir in der 1. Halbzeit der zurückgekehrte HSV-Mannschaftskapitän Groth taktisch besonders negativ auf. Nicht dass er nun Fehler auf Fehler gemacht hätte, aber ich nehme mal stark an, daß er das rechte Mittelfeld besetzten sollte. Aber das tat er nun mal einfach nicht. Groth zog ständig in die Mitte und so verwaiste das rechte Mittelfeld stets. Die Folge davon war, daß überhaupt nichts über die rechte Seite lief und vor allem die Außen nicht gut besetzt war. Auf der linken Seite spielte Hollerbach auch eher bieder und bettelte wieder nach einer gelben Karte. Heinz vor ihm starb leider wieder einmal mehr in Schönheit. Der Junge hat so ein großes Potential, aber er kann es leider nicht umsetzen. Technisch gelingt ihm fast alles (was ich auch schon mal beim Training bewundert durfte, aber im Spiel dribbelt er und dreht sich und dribbelt und dreht sich und verpaßt dabei leider all zu oft den Moment, in dem er den Ball mal flanken könnte.

Das Spiel ging jedenfalls mit 0:0 in die Pause und es gab ein kleines Pfeifkonzert vom Publikum. Das kann ich allerdings nicht so recht nachvollziehen, weil man der Mannschaft das Bemühen nun wirklich nicht absprechen konnte. Aber es wurde eben zu sehr durch die Mitte gespielt und da Unterhaching sich sehr zurückzog, gab es dann trotz der häufigen Strafraum“besuche“ dort nur sehr wenig Platz.

In der zweiten Halbzeit ging es zunächst so ähnlich weiter. Der HSV griff unkonstruktiv und glücklos an und Haching gab sich eigentlich nicht mal so recht Mühe, vernünftige Konter zu fahren.

Nach einiger Zeit wechselte Pagelsdorf dann Präger und Yeboah für Groth und Heinz ein. Mir gefiel Heinz zwar heute nicht sonderlich, aber ich hätte dann doch eher Meijer rausgenommen, damit Heinz auf Linksaußen bleiben kann. Nun stand links außen nämlich gar keiner mehr und die Angriffe wurde auf die rechte Seite verlagert, wo Präger nun direkt hinter Mahdavikia stand. Allerdings verfiel man auch mit zunehmender Zeit immermehr darin, den Ball schon aus der Abwehr  hoch nach vorne zu schlagen.

Alles nicht sehr erfolgsversprechend...

Und dann hatte Unterhaching sogar DIE Riesenchance: Es wurde eine Flanke von links reingeschlagen und Butt patzte bös´. Er sprang zum Ball und schien dabei wieder einmal Angst zu haben. Jedenfalls war er nicht entschlossen genug und faustete den Ball nur direkt zum Gegner. Dieser bugsierte den Ball in hohem Bogen aufs Tor. Panadic schmiss sich zum Fallrückzieher auf die Linie, doch wir hatten Glück und der Ball ging nur auf die Latte. Von da allerdings nochmal zu einem Hachinger auf den Kopf. Der konnte aber keine Wucht mehr hinter den Ball bringen, sodaß Butt den Ball nun sicher hatte. Puuuuh. Das war erst totales Entsetzen und dann entfuhr mir doch ein Lächeln über diese kuriose Szene.

Aber dem HSV sollte es schließlich doch noch gelingen, ein Tor zu schießen. Und wer konnte es schon schießen außer Sergej Barbarez ....? Die „Schlampe“ schlug mal wieder zu nach einer Flanke von der linken Seite von Tony Yeboah, der ansonsten auch blass blieb. Barbarez nickte die Flanke jedenfalls ein und ließ uns jubeln. Allerdings mußte ich dann leider umgehend auf die Uhr schauen und befürchtete schon wieder Sclimmstes als ich sah, daß es noch ca. 15 Minuten sind. Naja, ich mußte nicht lange fürchten, denn schon nach wenigen Minuten war das Schicksal des HSV besiegelt. Direkt nach der Führung zog sich der HSV wieder total weit zurück, was wir Fans ja schon kennen als absoluten taktischen Fehlzug. So ergab sich schnell eine Ecke und unser zukünftiger Ex-Torwart leistete sich nach anstädnigen Wochen m.E. mal wieder einen groben Patzer. Den einfachen Ball wehrte er nur einige Meter im 16er ab und da stand auch schon der nächste Hachinger und bedankte sich artig. 1:1 und noch 10 Minuten zu spielen. Es würde mich fast interessieren, welcher HSV-Fan nun wohl noch daran geglaubt hat, daß wir noch ein Tor schießen. Ich glaube nicht, daß wir in dieser Saison in vergleichbarer Situation überhaupt schon einmal dann noch ein Tor geschossen haben. Und so passierte es auch heute „natürlich“ wieder nicht.

Das Spiel ging unter fleißigem Pfeifen des Publikums dem Ende entgegen und ich überlegte sogar, daß es nun wohl wichtig sein könnte, nicht noch ein Gegentor zu bekommen. Zumindest das geschah ja auch nicht mehr, aber es war schon ein sehr ernüchternder Nachmittag. Einzig die Niederlagen einiger Konkurrenten wie Stuttgart, Frankfurt und Rostock können da minimal aufbauen.

Insgesamt ist es aber wirklich traurig, daß wir nicht mal einen so passiven Gegner ausspielen können. Nun sollten wohl auch endgültig alle Hoffnungen auf einen UI-CUP-Platz gestrichen sein, aber wie ich meinen HSV kenne, wird er nun auswärts in Freiburg gewinnen, um danach zu Hause wieder zumzumurksen.

Aber das wäre sogar fast die Wunschvorstellung. Eher befürchte ich nämlich, daß wir in Freiburg verlieren und dann gegen Köln schon wieder eines dieser unendlich scheinenden Abstiegs-Endspiele im Volkspark zu haben.

Meine Spielerbewertung:

Butt: hatte heute fast nichts zu tun und machte dann in entscheidender Situation doch wieder einen groben Fehler: Note 5

Hertzsch: Es ist noch sehr weit weg von seiner guten Form. Allerdings regen mich die Leute wirklich unendlich auf, die sich geradezu freuen, wenn Hertzsch „endlich“ wieder einen Fehler macht und sie darüber meckern können. In der Abwehr war er jedenfalls o.k. Aber im Spielaufbau zu viele Fehlpässe: Note 4

Ujfalusi: Nach längerer Überlegung war er heute für mich der beste HSV-Spieler auf dem Platz. Der einzige, an dem ich überhaupt nichts auszusetzen hatte und der mir konstant gefiel: Note 2-

Panadic: fehlerfrei, was ja auch nicht zu schwer gefallen sein sollte bei dem nicht vorhandenen Angriff des Gegners: Note 3

Kovac: zwischen unauffällig und groben Abspielfehlern war nicht viel von ihm zu sehen.

Hollerbach: ohne jeden Esprit nach vorne. Bettelte Foul für Foul um gelb und hätte dann am Ende u.U. auch noch gelb-rot bekommen können: Note 4

Groth: keine positiven Impulse und dann noch diese taktische Dämlichkeit, stets in die Mitte zu ziehen: Note 5

Barbarez: Hatte mal wieder die meisten gefährlichen Szenen, aber spielerisch lief heute auch gar nichts bei ihm: Note 4

Heinz: wie schon oben gesagt: Er dreht sich zu oft und es fehlt ihm dann der Zug zum Tor: Note 4

Mahdavikia: anwesend.... Note 4-

Meijer: eine Chance hatte er bei einem Schuß mit seinem schwachen rechten Fuss in der Halbzeit. Da reicht es mir auch nicht, daß er hier und da mal schön dem Gegner hinterhergrätscht: Note 4-

Yeboah: sehr unauffällig, aber zumindest mit der Flanke zum Tor: Note 4

Präger: fiel auch nicht positiv in Erscheinung. Zumindest besetzte er dann besser die rechte Seite: Note 4

Schiri Krug: gehört nun wirklich zu den Schiris, die ich überhaupt nicht leiden kann. Heute fand ich ihn aber echt o.k. Ich habe mich glaube ich über keine Entscheidung aufgeregt. Barbarez will zwar einen Handelfer gesehen haben, aber das kann ich von meiner Warte nicht beurteilen.

Tabelle des Spieltages

Mailt mir auch Euren Kommentar.
Ich pinne ihn dann hier unten dran und Ihr könnt noch in Jahren lesen, was Euch einstmals bewegte.



 
Sport1 meldet: 

Telegramm 
TORE :   1:0 Sergej Barbarez (76.), 1:1 Jan Seifert (79.)

GELBE KARTEN 
Hamburger SV: Bernd Hollerbach (40.), Tomas Ujfalusi (48.), Sergej Barbarez (84.)
SpVgg Unterhaching

SCHIEDSRICHTER :Hellmut Krug
ZUSCHAUER :  36.115 
DATUM :  31.03.01   15:30 Uhr 

AUFSTELLUNG 
Hamburger SV: Hans-Jörg Butt, Martin Groth, Bernd Hollerbach, Sergej Barbarez, Niko Kovac, Erik Meijer, Tomas Ujfalusi, Andrej Panadic, Ingo Hertzsch, Mehdi Mahdavikia, Marek Heinz

SpVgg Unterhaching: Gerhard Tremmel, Hendrik Herzog, Jan Seifert, Andre Breitenreiter, Marco Haber, Dietmar Hirsch, Alexander Strehmel, Matthias Zimmermann, Danny Schwarz, Miroslaw Spizak, Alexander Bugera

WECHSEL 
Hamburger SV: Roy Präger für Martin Groth (57.), Anthony Yeboah für Marek Heinz (58.)
SpVgg Unterhaching: Dennis Grassow für Miroslaw Spizak (66.), Altin Rraklli für Alexander Bugera (75.), Markus Oberleitner für Danny Schwarz (78.)
 
 

HSV bleibt Kellerkind
Der Hamburger SV hockt weiter im Bundesliga- Keller. Mit einem enttäuschenden 1:1 (0:0) trennten sich die Hanseaten am Samstag vor 36 115 Zuschauern im Volksparkstadion von der SpVgg Unterhaching und gehören damit weiterhin zu Schar der Mannschaften, die um den Klassenerhalt bangen muss. 

Sergej Barbarez hatte die Hamburger mit seinem 18. Saisontor in Führung gebracht (76.). Nur drei Minuten später glichen die Gäste durch Jan Seifert aus. Für die auf einem Abstiegsplatz stehenden Unterhachinger war der Punktgewinn ein besonderes Erfolgserlebnis: Nach fünf verlorenen Auswärtspartien in Folge mit einem katastrophalen Torverhältnis von 2:17 wittern die Bayern nun wieder Morgenluft.

Unterhaching wittert Morgenluft
Die Hamburger hatten sich vor dem Spiel selbst unter Druck gesetzt. "Das ist eines der wichtigsten Spiele seit Monaten", sagte Niko Kovac. "Gewinnen wir, verabschieden wir uns aus der Abstiegszone." Folglich belagerten die Gastgeber das Tor des Unterhachinger mit Spielbeginn.

Doch die Schützlinge von Trainer Frank Pagelsdorf versiebten in der ersten Halbzeit reihenweise Einschussmöglichkeiten: Marek Heinz (10.), Mehdi Mahdavikia (13.), Sergej Barbarez (18.), Kovac (20.) und Erik Meijer (32.) setzten den Ball über oder neben das Gehäuse. 

HSV fand keine Mittel
Gegen die vielbeinige Abwehr der Hachinger fand der HSV nicht das richtige Konzept. "Wir kommen da hinten nicht durch", sagte Meijer zur Halbzeitpause. Unterhaching begnügte sich mit einigen wenigen Kontern, um vielleicht doch noch einen Glückstreffer landen zu können. Der wäre Mark Zimmermann in der 71. Minute beinahe gelungen, als er den von HSV-Torwart Hans-Jörg Butt abgewehrten Ball mit dem Oberkörper an die Latte beförderte (71.). 

Mit Anthony Yeboah und Roy Präger brachte HSV-Coach Pagelsdorf in der zweiten Halbzeit zwei weitere Stürmer. Babarez vergab zunächst eine Riesenchance (66.), wenig später war er jedoch zur Stelle und wuchtete den Ball nach einer Flanke von Yeboah mit dem Kopf ins Tor. Doch die Freude währte nicht einmal 180 Sekunden. Ausgerechnet Barbarez-Gegenspieler Sandmann schlug zurück und erzielte das 1:1. 
-----

Der Hamburger SV bleibt ein schwächelndes Kellerkind
Der Hamburger SV hat sich erneut in der Schlussviertelstunde um den Lohn der Arbeit gebracht. Trotz Führung reichte es für die Mannen von Frank Pagelsdorf gegen die SpVgg Unterhaching nur zu einem 1:1 (0:0).
Der Ausgleichstreffer der Gäste war bereits das 16. Gegentor der Hansestädter in den letzten 15 Minuten. Zusammen mit Frankfurt stellen die Hamburger damit die schwächste Mannschaft der letzten 15 Spielminuten. Der Hauptgrund, warum der HSV nicht wie geplant um einen Platz im Europa-Cup, sondern gegen den Abstieg spielt.

Haching beweist erneut Moral
Gegen Unterhaching versäumten es die Gastgeber wie im Hinspiel, ihren 1:0-Vorsprung über die Zeit zu retten. Im Sportpark hatten die Mannen von Lorenz-Günther Köstner das Spiel sogar noch umgedreht und mit 2:1 gesiegt.

Die geplante Wiedergutmachung des HSV misslang. Großchancen wurden von Marek Heinz (10.), Sergej Barbarez (18.) und Niko Kovac (20.) kläglich vergeben.

HSV ohne Rezept
Mit zunehmender Spieldauer wurden die HSV-Spieler unsicherer. Vor allem in der zweiten Hälfte konnte sich die SpVgg dadurch ein ums andere Mal befreien und erzielte fast die Führung.

Doch Andre Breitenreiter köpfte einen von der Latte abgeprallten Kopfball von Matthias Zimmermann aus vier Metern in die Arme von Hans-Jörg Butt (71.).

Barbarez mit der Führung
In die Drangphase der Hachinger fiel dann der Führungstreffer durch Barbarez (76.) nach toller Vorarbeit des eingewechselten Anthony Yeboah: "Der Zeitpunkt für das 1:0 war optimal. Doch danach haben wir förmlich um den Ausgleich gebettelt", sagte Bernd Hollerbach. 

Das Tor verlieh nicht den Gastgebern Schwung, vielmehr drehte die SpVgg auf und erzielte kurze Zeit später den Ausgleich durch Jan Seifert (79.). "Wir haben gut zurückgeschlagen", sagte Köstner zur Leistung seines Teams.

Haching bleibt 16.
Die SpVgg konnte mit dem Punktgewinn in Hamburg den Abstand zum VfB Stuttgart auf zwei Zähler vergrößern und rangiert mit mittlerweile 29 Zählern punkt- und torgleich mit den Frankfurtern auf dem 16. Platz.

Der HSV hat es versäumt, sich durch einen Sieg endgültig aus dem Abstiegskampf zu verabschieden und bleibt mit 33 Punkten auf dem 13. Platz.
Philipp Würz 
 

Daten
Fakten:
Drittes Remis gegen Abstiegskandidaten 
Zum dritten Mal in Folge nach dem 2:2 gegen Stuttgart und dem 1:1 in Frankfurt spielte der HSV Remis. Drei Unentschieden gegen Abstiegskandidaten. Das zeigt, dass der HSV sich nicht deutlich von diesem Kreis abhebt. 

Von Barbarez und anderen Kopfball-Ungeheuern 
Das 1:0 für Hamburg war das 18. Saisontor für Sergej Barbarez. 18 Treffer nach 27 Spieltagen hatten vor Barbarez in der HSV-Geschichte nur die Idole Horst Hrubesch und Uwe Seeler erzielt. 

Was ein typisches HSV-Tor ausmacht ... 
Das 1:0 für den HSV bestätigte einige ohnehin schon felsenfeste Saisonrekorde und untermauerte, wie der HSV seine Tore schießt: - Schon zum 15. Mal war der HSV per Kopf erfolgreich - Es war das neunte Kopfballtor für Barbarez - Zum siebten Mal traf Barbarez im Anschluss an eine Flanke 

Haching mit Moral 
Wie im Hinspiel holte Unterhachiung einen Rückstand auf. Im Heimspiel gab es nach einem 0:1-Rückstand sogar noch ein 2:1, diesmal zumindest ein 1:1. 

Schlaglichter:
Über den Kampf das Hamburger Spiel zerstört 
Am Anfang war der HSV hochüberlegen. In den ersten 20 Minuten standen je 62% Ballkontakte und Zweikampfsiege zu Buche. Mit zunehmender Spieldauer kamen die extrem mannorientierten Hachinger besser mit ihren Gegenspielern zurecht und zerstörten den Spielfluss der Hamburger. Dem HSV blieb am Ende nur eine Lufthoheit, woraus sie immerhin beim Tor Kapital schlugen. Am Boden waren die Hachinger in 58% der Duelle überlegen. Ein Ergebnis der Einsatzbereitschaft der Gäste und der Konzeptlosigkeit der Hamburger war. 

Das Duell 
Gegen den Goalgetter der Liga stellte Hachings Trainer Lorenz-Günther Köstner einen Sonderbewacher: Jan Seifert sollte die Kreise von Sergej Barbarez stören. Beide Spieler drückten dem Spiel ihren Stempel auf. Beim 1:0 zeigte Barbarez seine Überlegenheit bei Kopfballduellen. Von elf Kopfballduellen zwischen den beiden gewann Seifert nur zwei. Am Boden sah Seifert mit 70% gewonnener Duelle gegen den Bosnier wesentlich besser aus. Beim Tor zum 1:1 wiederum ließ Barbarez seinen Kontrahenten gewähren und offenbarte seine Schwächen im Defensivverhalten. 

... und noch einmal Barbarez 
Weitere Zahlen zeigen, wie schwer das Leben des Jan Seifert war. An elf Torschüssen, das war die Hälfte der Torschüsse seines Teams, war Barbarez beteiligt, achtmal versuchte er es selbst, dreimal legte er auf. Fünfmal versuchte er mit einer Flanke, Gefahr im Hachinger Strafraum heraufzubeschwören. 

Hamburger Flügelspiel 
Die Achse von Panadic über Hollerbach, Heinz bis in die Spitze zu Meijer war auffälliger als die rechte Seite. Die vier Spieler wiesen die besten Zweikampfwerte auf. Allein Hollerbach war mit 72% gewonnener Duelle der beste Zweikämpfer auf dem Platz und bereitete fünf Torschüsse vor. Der Hamburger Torerfolg stellte sich jedoch nach einer Flanke von der rechten Seite ein. 17 der 21 Hamburger Flanken wurden von der linken Außenbahn geschlagen. 

Herzog gegen Meijer untergetaucht 
Als Bewacher des Mittelstürmers Erik Meijer hatte Hendrik Herzog eine wichtige Aufgabe. Auf dem Feld tauchte er aber die längste Zeit unter. Am Ende des Spiels hatte er so wenige Ballkontakte wie sonst von den Spielern der Anfangsformationen nur Hans-Jörg Butt. Von seinen 14 Zweikämpfen gegen Meijer konnte Herzog nur fünf gewinnen – indiskutabel für einen Verteidiger. Es blieb Herzogs Glück, dass Meijer seine acht Torschussbeteiligungen nicht in zählbaren Erfolg ummünzte. 
 

Stimmen
Trainer Frank Pagelsdorf (Hamburger SV)
"Wir wussten, dass es sehr schwer wird gegen eine Mannschaft, die so stark in der Abwehr spielt wie Unterhaching. Trotzdem hatten wir genug Chancen, das Spiel zu entscheiden. Aber wenn man die Chancen nicht nutzt, wird es meistens bestraft. Wir sind an diesem Unentschieden selber Schuld." 

Trainer Lorenz-Günther Köstner (Unterhaching):
"Ein glückliches Unentschieden, dass wir wegen unserer kämpferischen Leistung erzielt haben. Der Gegner war spielerisch viel stärker. Meine Mannschaft hat nach dem Rückstand zurückgeschlagen, dafür muss ich ihr ein Kompliment machen. Der Gegner hat einfach seine Chancen ausgelassen. Wir haben jetzt die Möglichkeit, aus eigener Kraft den Klassenerhalt zu schaffen." 
 

Topspieler des Tages: Sergej Barbarez (Hamburger SV)
Sergej Barbarez war der gefährlichste Mann auf dem Platz. Acht Torschüsse gab der Bosnier ab, einer davon führte zum 1:0 (76.). Mit seinem mittlerweile 18. Treffer hat der HSV-Stürmer damit gute Chancen, die Torjägerkanone zu gewinnen. 
 

Spielwertung: 1 Ball (von 4 möglichen)

Kommentar:
Unterhaching hat einmal mehr gepunktet, wo es kaum einer erwartet hätte. Gegen den HSV, der nur in den ersten 25 Minuten überzeugen konnte, erkämpften sich die Münchner Vorstädter vor allem in der zweiten Hälfte Vorteile. Der Auftritt der Gastgeber wurde zwischenzeitlich mit Pfiffen begleitet. Die Partie verlief insgesamt äußerst mäßig. Gerade von einem Champions-League-Teilnehmer muss man sich mehr erwarten. Unterhaching gefiel einmal mehr durch Einsatz und Kampfeswillen. Attribute, die beim HSV nicht zu sehen waren, aber sicher im Kampf um den Klassenerhalt wichtig sind. Denn auch Hamburg muss weiter nach unten schauen.
Philipp Würz 
 

Taktik:
Hamburger SV:
Vor Butt vertraute Pagelsdorf auf eine Dreier-Abwehr-Kette mit von links nach rechts Panadic, Ujfalusi und Hertzsch. Kovac spielte im defensiven zentralen Mittelfeld. Neben ihm agierten auf links Hollerbach, auf rechts Groth. Im zentralen offensiven Mittelfeld zog Barbarez die Fäden. Die Außenbahnen besetzten Heinz auf der linken und Mahdavikia auf der rechten Seite. Im Sturmzentrum spielte Meijer. Pagelsdorf wechselte in der 57. Präger für Groth Präger ein, der die Position seines Vorgängers übernahm. In der 58. kam Yeboah für Heinz. Der Ghanaer ging in die Sturmspitze neben Meijer, Barbarez wechselte auf die Position von Heinz.

SpVgg Unterhaching:
Vor Torwart Tremmel spielte Strehmel als Libero hinter der Abwehr. Köstner setzte auf konsequente Manndeckung: Herzog übernahm die Bewachung von Mittelstürmer Meijer, Hirsch deckte Mahdavikia und Haber versuchte Heinz auszuschalten. Seifert spielte im zentralen defensiven Mittelfeld und bewachte Barbarez. Schwarz agierte im halblinken defensiven Mittelfeld, Zimmermann im halbrechten, aber etwas weiter nach vorne orientiert als Schwarz. Im offensiven Mittelfeld spielten Bugera auf links und Spizak auf rechts. Einzige echte Sturmspitze war Breitenreiter. Köstner wechselte Grassow für Spizak ein (66.), Grassow übernahm die Deckung von Yeboah. In der 75. kam Rraklli für Bugera. Der Albaner übernahm die Position von Spizak, Schwarz wechselte auf die linke Seite, wurde aber kurze Zeit später gegen Oberleitner ausgewechselt (78.). 


 
dpa meldet: 
HSV bleibt nach magerem Remis Kellerkind

Hamburg (dpa) - Der Hamburger SV hockt weiter im Bundesliga- Keller. Mit einem enttäuschenden 1:1 (0:0) trennten sich die Hanseaten am Samstag vor 36 115 Zuschauern im Volksparkstadion von der SpVgg Unterhaching und gehören damit weiterhin zu Schar der Mannschaften, die um den Klassenerhalt bangen muss.

Sergej Barbarez hatte die Hamburger mit seinem 18. Saisontor in Führung gebracht (76.). Nur drei Minuten später glichen die Gäste durch Jan Seifert aus. Für die auf einem Abstiegsplatz stehenden Unterhachinger war der Punktgewinn ein besonderes Erfolgserlebnis: Nach fünf verlorenen Auswärtspartien in Folge mit einem katastrophalen Torverhältnis von 2:17 wittern die Bayern nun wieder Morgenluft.

Die Hamburger hatten sich vor dem Spiel selbst unter Druck gesetzt. «Das ist eines der wichtigsten Spiele seit Monaten», beschwor Mittelfeldspieler Niko Kovac seinen Mannschaftskameraden. «Gewinnen wir, verabschieden wir uns aus der Abstiegszone.» Folglich belagerten die Gastgeber das Tor des Unterhachinger mit Spielbeginn. Doch die Schützlinge von Trainer Frank Pagelsdorf versiebten in der ersten Halbzeit reihenweise Einschussmöglichkeiten: Marek Heinz (10.), Mehdi Mahdavikia (13.), Sergej Barbarez (18.), Kovac (20.) und Erik Meijer (32.) setzten den Ball über oder neben das Gehäuse. Als das ersehnte Tor ausblieb, wurden die Hamburger nervös, leisteten sich technische Fehler und wollten phasenweise mit dem Kopf durch die Wand.

Gegen die vielbeinige Abwehr der Hachinger fand der HSV nicht das richtige Konzept. Statt wie in den ersten 20 Minuten über die Flügel zu spielen, versuchten es die Rothosen fortan stereotyp durch die Mitte und rannten sich im Bollwerk der Gäste fest. «Wir kommen da hinten nicht durch», fluchte Meijer zur Halbzeitpause. Insbesondere Torjäger Barbarez hatte Probleme, seinen Torriecher unter Beweis zu stellen. Abwehrspieler Seifert stand dem Bosnier nahezu pausenlos auf den Füßen.

Die auswärts zu den harmlosesten Mannschaften der Bundesliga zählende SpVgg Unterhaching begnügte sich mit einigen wenigen Kontern, um vielleicht einen Glückstreffer landen zu können. Der wäre Mark Zimmermann in der 71. Minute beinahe gelungen, als er den von HSV-Torwart Hans-Jörg Butt abgewehrten Ball mit dem Oberkörper an die Latte beförderte (71.). Weitere nennenswerte Gelegenheiten waren zwei Schüsse von Ex-HSV-Spieler Andre Breitenreiter (17., 64.), die jedoch nicht das Ziel fanden.

Mit Anthony Yeboah und Roy Präger brachte HSV-Coach Pagelsdorf in der zweiten Halbzeit zwei weitere Stürmer. Doch der geballten Offensive fehlte es an Einfallsreichtum. Wie schon im ersten Durchgang vergab Babarez zunächst eine Riesenchance (66.), wenig später war er jedoch zur Stelle und wuchtete den Ball nach einer Flanke von Yeboah mit dem Kopf ins Tor. Doch die Freude währte nicht einmal 180 Sekunden. Ausgerechnet Barbarez-Gegenspieler Sandmann, der beim Gegentor vom Bosnier düpiert wurde, schlug zurück und stellte mit einem Schuss aus Nahdistanz den glücklichen Ausgleich für Unterhaching her. 


 
kicker meldet:Chancenverhältnis: 10:3 
Eckenverhältnis: 7:3 
Schiedsrichter: Krug (Gelsenkirchen), Note 3,5 - Keine spielentscheidenden, aber dafür einige "kleine" Fehlentscheidungen. Hätte Breitenreiter in zwei Situationen Gelb und Hollerbach nach Foul an Breitenreiter Gelb-Rot zeigen müssen. 
Spielnote: 5 
Spieler des Spiels: ... - Diese Auszeichnung hatte sich keiner verdient! 

HSV-Coach Frank Pagelsdorf nahm im Vergleich zu dem 1:1-Unentschieden bei der Eintracht zwei Veränderungen vor. Hertzsch spielte in der Abwehr für Kientz und Groth war als Kapitän wieder auf der rechten Mittelfeldseite für Töfting von Anfang an dabei. Bei den Hachingern gab es gleich drei Veränderungen im Gegensatz zum 0:0 gegen den VfB Stuttgart. Breitenreiter und Spizak bildeten die Angriffsformation, während Oberleitner und Rraklli auf der Bank Platz nehmen mussten. Auf der linken Seite des Mittelfelds durfte Bugera für Straube (Faserriss) von Beginn an spielen. 

Die Hanseaten nahmen von Anfang an das Heft in die Hand und hatten in der 8. Minute gleich die erste Chance durch Barbarez. Dieser stürmte hinter dem eigentlichen Angriffstrio (Mahdavikia, Meijer und Heinz). Die Hachinger versuchten, mit drei Verteidigern und Strehmel als Abwehrchef dagegenzuhalten. Aber der HSV ließ nicht locker und hatte nach knapp einer Viertelstunde durch Barbarez eine dicke Chance. Wieder war es der Bosnier, der diesmal an der Latte scheiterte. Auf dem Platz spielte nur eine Mannschaft, aber die Hausherren konnten ihre Überlegenheit nicht in Tore ummünzen. In der 20. Minute hatte noch Kovac eine gute Möglichkeit, den Führungstreffer zu erzielen, aber wieder verfehlte der Ball das Ziel. Nach einer guten halben Stunde sank das Niveau der Partie. Der HSV rannte sich fest und versuchte immer wieder mit hohen Bällen zum Erfolg zu kommen, aber die Abwehr der Hachinger wehrte die meisten Angriffsversuche ab. Die Gäste machten es auch nicht besser und hatten kaum nennenswerte Chancen. Alle zaghaften Bemühungen wurden entweder im Mittelfeld abgefangen oder man hatte wieder einen der zahlreichen Fehlpässe im Spiel produziert. 

Zu Beginn der zweiten Hälfte legte der HSV wieder einen Gang zu und hatte in der 51. Minute mit Mahdavikia die Gelegenheit zum Tor. Danach verflachte das Spiel erneut, denn nach diesem Warnschuss stand der Hachinger Abwehrriegel wieder. Nach einer knappen Stunde sollten Yeboah und Präger für den nötigen Schwung sorgen. Die Hanseaten waren nunmehr mit vier Stürmern auf dem Platz, aber die nächste Chance hatte wieder der momentane Führende in der Torschützenliste. Der Schuss von Barbarez verfehlte jedoch das Tor. Auf der anderen Seite hingegen hatten die Gäste in der 71. Minute die erste richtige Torchance, aber die Flanke von Bugera konnten weder Zimmermann noch Breitenreiter nutzen. Erst rettete die Latte und dann Butt für die Hamburger. Nach diesem Strohfeuer der Hachinger dominierte wieder der HSV. In der 76. Minute war es dann soweit. Nach einer Flanke vom eingewechselten Yeboah köpfte Barbarez zum verdienten 1:0 ein. Der Bann schien gebrochen, aber zur Überraschung der 36 115 Zuschauer kamen die Gäste zum Ausgleich. Nach einer Ecke kam der eingewechselte Grassow zum Kopfball, aber Butt konnte gerade noch abwehren. Der Ball landete bei Seifert, der keine Mühe hatte den Ball ins Tor zum 1:1 einzuschieben. In der Folge waren die Gastgeber kaum mehr in der Lage, die Partie für sich zu entscheiden und so entführten die Hachinger einen wichtigen Punkt aus der Hansestadt. 

Analyse 
Personal: Der HSV im Vergleich zum 1:1 in Frankfurt auf zwei Positionen verändert: Hertzsch und der wieder genesene Groth kamen ins Team, Kientz und Töfting mussten weichen. Der etatmäßige Abwehrchef Hoogma (Adduktoren-Operation) war noch nicht einsatzbereit. Hachings Trainer Köstner musste auf den verletzten Straube verzichten, nahm gegenüber dem 0:0 gegen Stuttgart zudem Rraklli und Oberleitner aus der Anfangself. Neu in der Startformation: Spizak (nach Gelb-Rot-Sperre), Breitenreiter und Bugera.

Taktik: Die Hausherren setzten auf ihr gewohntes 3-4-3-System, dem Haching in der Abwehr mit Strehmel als freiem Mann, drei fest zugeordnete Manndeckern plus einem Sonderbewacher begegnete: Hirsch traf auf Mahdavikia, Herzog auf Meijer und Haber auf Heinz. Seifert kümmerte sich um den zurückhängenden Barbarez. Breitenreiter bildete die einzige nominelle Spitze der extrem defensiv ausgerichteten Gäste, zog sich aber ebenfalls weit mit in die eigene Hälfte zurück. Dafür rückten bei Ballbesitz Bugera und Spizak im Stile klassischer Flügelstürmer nach vorn.

Spielverlauf: Haching verschanzte sich von der ersten Minute an rund um den eigenen Strafraum, ermöglichte dem HSV so ein frühes Powerplay und gute Chancen. Mit zunehmender Spieldauer allerdings verloren die Hamburger Aktionen an Linie: Ein ums andere Mal ging es durch die Mitte, gegen die dicht gestaffelten Bajuwaren ein untauglicher Versuch. Richtig gefährlich wurde es fortan nur dann, wenn die Hanseaten selbst zu Kontern kamen.

Im zweiten Abschnitt gewann Haching zusehends an Sicherheit und übernahm immer mehr Initiative. In der 71. Minute hatten Zimmermann und Breitenreiter gar das 0:1 auf dem Fuß. Wenig später schien mit Barbarez' 1:0 doch noch alles seinen erwarteten Gang zu gehen, ehe Seifert fast postwendend eine Konfusion in der HSV-Deckung zum Ausgleich nutzte. In der Endphase wären dann sogar drei Punkte für die SpVgg. möglich gewesen.

Fazit: Den Chancen nach ein schmeichelhaftes Remis für Unterhaching. Aber auch der HSV hatte keinen Sieg verdient, weil ihm schlichtweg die spielerischen Mittel fehlten.

Höhepunkte des Spiels:
Schlusspfiff
86. Minute: Barbarez vergibt erneut aus sieben Metern.
79. Minute: 1:1! Der Ausgleich für die Oberbayern. Einen Eckball köpft der eingewechselte Grassow auf das Tor. Butt pariert per Fuß und das Leder springt zu Seifert. Der Verteidiger hält aus fünf Metern drauf und Butt hat keine Abwehrchance.
76. Minute: 1:0! Die erlösende Führung für die Hausherren. Yeboah lässt auf der rechten Außenbahn Grassow aussteigen und flankt in den Strafraum. Barbarez setzt sich im Kopfballduell gegen Strehmel durch und platziert den Ball ins linke Toreck.
71. Minute: Butt faustet eine Flanke von Bugera weg, aber der Ball springt gegen Zimmermann und von dessen Brust gegen die Latte. Breitenreiter kommt zum Nachschuss, diesen klärt Butt jedoch.
66. Minute: Wieder ist es Barbarez, der eine Chance vergibt. Der Spielmacher profitiert von einem Schwarz-Querschläger und schießt aus zwölf Metern über den Kasten.
64. Minute: Breitenreiter hämmert aus der zweiten Reihe drauf. Der Schuss des Stürmers geht knapp am Tor vorbei.
57. Minute: Haching-Keeper Tremmel zeigt Unsicherheiten.Eine lange Flanke bekommt er nicht zu fassen. Panadic kann die Gunst der Stunde nicht nutzen und Tremmel klärt die Situation im Nachfassen.
51. Minute: Barbarez spielt einen Pass durch Herzogs Beine auf Mahdavikia, der es aus zehn Metern halbrechter Position versucht. Der Schuss geht knapp am linken Pfosten vorbei.
Anpfiff 2. Halbzeit
Halbzeit
38. Minute: Nach einem Doppelpass mit Breitenreiter versucht es Spizak. Gegen das Schüsschen aus 20 Metern hat Torwart Butt keine Probleme.
33. Minute: Einen Einwurf von der Spielvereinigung fängt Kovac ab und spielt auf Barbarez. Der Bosnier zieht aus 18 Metern ab, aber der Ball wird abgefälscht und fliegt ins Toraus.
20. Minute: Mit einen geschickten Doppelpass von Kovac mit Meijer wird die Hachinger Abwehr ausgehebelt. Aus sieben Metern lupft der Kroate den Ball über Tremmel. Auch dieser Versuch verfehlt sein Ziel.
18. Minute: Mahdavikia passt von der linken Seite flach auf Barbarez. Der freistehende Bosnier scheitert aus elf Metern an der Latte.
17. Minute: Einen Querschläger von Ujfalusi fängt Breitenreiter ab. Dessen Schuss aus 18 Metern fliegt über das Gehäuse.
10. Minute: Heinz lässt mit einem klasse Dribbling drei Hachinger stehen. Der Tscheche verzieht von der Strafraumgrenze.
8. Minute: Erste Chance für die Hanseaten. Niko Kovac flankt von links in den Strafraum. Barbarez setzt sich im Kopfballduell durch und köpft aufs Tor. Der Ball fliegt einen Meter über den Kasten.
Anpfiff