Bundesliga 2003/2004, 19. Spieltag, Samstag, 07.02.04 in der Hamburger AOL Arena bei 8 Grad C und zwischenzeitlich viel Regen.

Hamburger SV - VfL Bochum 1:1 (0:0)

Ich komme leider momentan nicht dazu, was zu dem Spiel zu schreiben. Vielleicht schaffe ich es noch einen Abend in der Woche....

Ich kann nur kurz sagen, daß ich es nicht als ein gutes Spiel des HSV empfunden habe. Allerdings auch nicht so schlecht, daß so viele Zuschauer da rumpfeifen mußten.
Wir hätten das Spiel trotzdem locker gewinnen können, denn wir hatten viel mehr gute Chancen als Bochum.
 

Tabelle des Spieltages

Mailt mir auch Euren Kommentar.
Ich pinne ihn dann hier unten dran und Ihr könnt noch in Jahren lesen, was Euch einstmals bewegte.



 
Sport1: 
Toppmöller sauer - Neururer jubelt

Hamburg - Das Team von Klaus Topmöller musste nach dem Schlusspfiff ein gellendes Pfeifkonzert der 37.667 Zuschauer über sich ergehen lassen.

Denn der Fehlstart des HSV in die Rückrunde ist perfekt. Sechs Zähler sollten es in den Partien bei Hannover 96 und gegen Bochum werden, ein mickriges Pünktchen sprang dabei heraus.

Toppmöller grantelt 

"Wir treten auf der Stelle", musste Toppmöller eingestehen. Der groß angekündigte Angriff auf die Uefa-Cup-Ränge blieb schon im Ansatz stecken und dem entsprechend sauer war Sportchef Dietmar Beiersdorfer.

"Diese Leistung war phasenweise nicht befriedigend. Es hat die Laufbereitschaft gefehlt und die Aggressivität im Zweikampf."

Verteidiger Raphael Wicky brachte die Ernüchterung auf den Punkt: "Wir stehen wieder im Niemandsland."

Kling patzt - Colding trifft

Am Sonntag besucht die Mannschaft das neue HSV-Museum. Ob die derzeitigen Profis in der Zukunft dort gewürdigt werden, scheint zur Zeit äußerst unwahrscheinlich.

Wie schon in Hannover war es wieder ein kapitaler Fehler der Hamburger, der die Partie entscheidend prägte. Diesmal hüpfte der erst 60 Sekunden zuvor eingewechselte Stefan Kling unter einer über den halben Platz segelnden Flanke von Vahid Hashemian hindurch, Sören Colding (70.) bedankte sich mit der Führung.

"Katastrophale Fehler"

"Bei solchen katastrophalen Fehlern bis du als Trainer machtlos", schimpfte Toppmöller, "wir haben zwei Punkte verloren, das ist alles sehr ärgerlich".

Immerhin rettete Torjäger Bernardo Romeo (82.) mit dem 500. Tor der aktuellen Saison dem HSV noch einen Zähler, kurz zuvor hatte Colding gegen den Argentinier noch auf der Linie geklärt.

Bochum behauptet Rang fünf

"Tore verhindern ist mein Job", sagte der Däne. Zu seinem Führungstreffer fiel Colding ein: "Das Zuspiel von Peter Madsen war so genial, den musste ich reinmachen. Es war sehr wichtig, dass wir den HSV auf Distanz gehalten haben."

Als Tabellenfünfter bleibt Bochum die Nummer eins im Revier und wahrte sechs Punkte Vorsprung auf einen direkten Kontrahenten um den internationalen Wettbewerb.

Kompakt in der Abwehr, eng am Mann und äußerst diszipliniert hatte sich der VfL in der AOL-Arena präsentiert. Erst ab Mitte der zweiten Halbzeit häuften sich für die nun stürmisch aber kopflos angreifenden Hausherren die Chancen.

"Wir haben viel dazu gelernt"

Auch nach dem Ausgleich behielten die Westdeutschen ihre Linie bei. "In der Hinrunde hätten wir diese Partie möglicherweise verloren", sagte Sunday Oliseh, der wegen seiner Abfangarbeit vor der Abwehr gemeinsam mit Tomasz Zdebel von Neururer ein Sonderlob erhielt: "Das sind meine zwei Quarterbacks."

"Wir haben sehr gut gestanden, auch unter Druck. Ich denke, das ist ein Reifeprozess, wir haben viel dazu gelernt", meinte der Nigerianer.

Davon allerdings wollte Neururer noch nichts wissen. "Dann hätten wir das 2:0 gemacht und gewonnen", sagte der 48-Jährige.

Neururers Gruß an die Bayern

Dennoch meinte der Coach: "Für uns war das ein wunderbarer Nachmittag."

Für die Partie gegen den FC Bayern am kommenden Samstag hat Neururer sich gar ganz Großes vorgenommen: "Was Eintracht Frankfurt und Alemania Aachen können, das kann der VfL Bochum schon lange", meinte er mit Blick auf das Remis des Titelverteidigers am Main und dem Pokalaus am Tivoli.

Mit einem besonderen Gruß verabschiedete sich Neururer: "Herzlich Willkommen Bayern München."
 

Daten: Standardergebnis in Hamburg

Stotterstart statt Aufholjagd
Mit nur einem Punkt aus zwei Partien hat der HSV einen Fehlstart in das Jahr 2004 hingelegt. So bleiben die UEFA-Pokal-Träume weiter nichts als Träume.

Standardergebnis
Zum vierten Mal in Folge trennten sich der HSV und Bochum mit 1:1.

Romeo, oh du mein Romeo
Bernardo Romeo traf in seinem fünften Spiel unter Klaus Toppmöller zum siebten Mal. Gleichzeitig war sein Treffer der 500. in dieser Saison.

Colding mit Premiere
Sören Colding erzielte mit seinem Treffer zur 1:0-Führung sein erstes Bundesligator in seinem 69. Spiel in Deutschlands Eliteliga.

Schwache Chancenverwertung
Das Torschussverhältnis in diesem Spiel sprach eine deutliche Sprache: 21 zu sechs für den Gastgeber. Die Hamburger nutzten bloß ihre vielfältigen Möglichkeiten nicht. Vor allem Naohiro Takahara entwickelte sich mal wieder zum besten Abwehrspieler des Gegners. 

Agiler Hashemian
Vahid Hashemian war an alter Wirkungsstätte hoch motiviert - kein Wunder, hatten die Hamburger den Stürmer vor drei Jahren doch ausgemustert. Hashemian bestritt die meisten Zweikämpfe auf dem Platz, hatte viele starke Szenen - nur im Strafraum kam der Torjäger diesmal nicht richtig zum Zug.

Blasser Barbarez
Sergej Barbarez blieb diesmal blass, gab selbst nur zwei Torschüsse ab und legte zu keinem einzigen auf.

Fahrenhorst überfordert
Wenn Frank Fahrenhorst in der nächsten Saison mit Bremen in der Champions League bestehen will, dann muss der Abwehrspieler sich in wesentlich besser Verfassung präsentieren als in Hamburg. Fahrenhorst war 
zweikampfschwächster Bochumer, hatte eine lausige Passquote und sein Gegenspieler Romeo machte, was er wollte.


 
kicker: 
Hamburger SV:  Wächter - Wicky, Hoogma, Reinhardt, Hollerbach - Beinlich - Mahdavikia, A. Meier, Jarolim - Romeo, Barbarez - Trainer: Toppmöller

VfL Bochum:  Van Duijnhoven - Colding, Kalla, Fahrenhorst, Edu - Zdebel, Oliseh - Wosz - P. Madsen, Hashemian, Freier - Trainer: Neururer

Tore:   0:1 Colding (69., Rechtsschuss, Vorarbeit P. Madsen), 1:1 Romeo (82., Kopfball, Mahdavikia)

Eingewechselt:   46. Takahara für A. Meier, 66. Kling für Hollerbach, 71. Rahn für Beinlich - 64. Stevic für Wosz, 74. Diabang für P. Madsen, 82. Vriesde für Freier

Schiedsrichter:  Schmidt 

Zuschauer:  37667

Gelbe Karten:  P. Madsen

Spielbericht
HSV-Trainer Toppmöller nahm im Vergleich zur 2:3-Niederlage in Hannover zwei Umstellungen vor: Für den verletzten Maltritz stand erstmals Meier in der dadurch etwas offensiver ausgerichteten Startelf, Romeo rückte für Takahara ins Sturmzentrum.

Auch beim VfL Bochum gab es zwei Änderungen. Trainer Peter Neururer beorderte gegenüber dem 1:0 gegen Wolfsburg den zuletzt gesperrten Kalla wieder ins Abwehrzentrum, Vriesde musste weichen. Edu gab sein Debüt in der Anfangsformation, Bemben musste auf der Bank Platz nehmen. Die angeschlagenen van Duijnhoven (Kapselverletzung am Mittelfinger) und Fahrenhorst (Leistenprobleme) konnten spielen.

Nach der Niederlage zum Rückrunden-Auftakt in Hannover war der Hamburger SV gegen Bochum von Beginn an auf Wiedergutmachung aus. Die Toppmöller-Elf setzte Bochum in der ersten Viertelstunde mächtig unter Druck, Zählbares sprang dabei allerdings nicht heraus. Bochum hatte sich nach dieser Drangphase besser auf die Heimelf eingestellt, versuchte über Konter zum Erfolg zu kommen. Die allerdings wurden wenig Erfolg versprechend vorgetragen. Viel zu langsam wurde der Ball in die gegnerische Hälfte getrieben, die HSV-Defensive konnte sich so immer wieder sortieren. Aber auch die Hanseaten agierten viel zu umständlich, der finale Pass fehlte. Lediglich Mahdavikia bekam einen verwertbaren Ball, doch VfL-Keeper van Duijnhoven konnte den Schuss des Iraners aus sieben Metern halbrechter Position abwehren (23.). Auch Bochum hatte seine Chance, als Hashemian nach einem weiten Pass alleine vor HSV-Torwart Wächter auftauchte, doch auch der Landsmann von Mahdavikia brachte den Ball nicht im Tor unter. 

Klaus Toppmöller reagierte nach der durchschnittlichen Leistung seines Teams in der Halbzeit und riskierte mehr. Mit Takahara kam ein zusätzlicher Stürmer auf das Feld. Ein deutliches Signal des HSV-Trainers, und seine Elf schien dies verstanden zu haben. Schon in den ersten Minuten des zweiten Durchgangs gab es zwei gute Möglichkeiten für die Norddeutschen, doch weder Takahara mit einem Schuss, noch Romeo mit einem Kopfball knapp über die Querlatte gelang das 1:0. Der HSV nun klar Spiel bestimmend, erhöhte nach einer Stunde noch einmal die Schlagzahl, doch Takahara, Mahdavikia und Reinhardt schafften es nicht, VfL-Keeper van Duijnhoven zu überwinden. Das Auslassen dieser Großchancen sollte sich rächen. In der 70. Minute schlug Bochum überraschend wie eiskalt zu. Ein Seitenwechsel von Edu, ein Stellungsfehler von Kling, ein überlegter Querpass von Madsen und ein aufgerückter Colding, der aus kurzer Distanz vollendete - 0:1. Die Antwort der Toppmöller-Elf ließ zwar nicht lange auf sich warten, doch Colding konnte nach einem Romeo-Kopfball auf der Linie in letzter Sekunde retten (74.). Nach 83 Minuten war es aber dann doch soweit. Romeo stand bei einer Mahdavikia-Flanke goldrichtig und köpfte zum 1:1 ein.

Der über weite Strecken der Partie überlegene Hamburger SV kam gegen den VfL Bochum nicht über ein 1:1 hinaus. Die Hanseaten zeigten sich nach der Niederlage in Hannover bemüht, doch aus einer Vielzahl von Chancen gelang lediglich in der Schlussphase ein Treffer. Bochum zog sich weit zurück, versuchte sein Heil über Konter und wäre am Ende fast mit drei Punkten belohnt worden. 
 

Spielereignisse im Detail
  Schlusspfiff 

90 Noch einmal Verwirrung im VfL-Strafraum. Schließlich begräbt van Duijnhoven das Leder unter sich. 

87 Rahn mit einem Fernschuss - über das Tor. 

83
 Der Ausgleich für den HSV! Wieder ist eine Flanke von Mahdiavikia der Ausgangspunkt. Er findet den Kopf von Romeo, der aus circa fünf Metern vollenden kann. 

80 Diabang hat die Vorentscheidung auf den Fuß. Zdebel hat ihm das Leder zugespielt. Aber aus etwa fünf Metern jagt er den Ball über das HSV-Tor. 

74 Der HSV nun mit wütenden Angriffen. Romeo kommt nach einer Ecke zum Kopfball, aber auf der Linie kann Colding für den geschlagenen van Duijnhoven klären. 

70
 Die überraschende Führung für Bochum! Edu leitet den Angriff mit einem weiten Seitenwechsel ein. Kling verschätzt sich. Madsen passt nach innen auf Colding, der den Ball aus kurzer Distanz einschiebt. 

67 Der HSV nun mit Chancen im Minutentakt. Romeo legt für Reinhardt auf, aber er schafft es nicht, den Ball aus etwa sechs Metern im Kasten unterzubringen. 

63 Verwirrung vor dem VfL-Tor. Schließlich befördet Mahdavikia mit der Fußspitze das Spielgerät in Richtung Tor, doch van Duijnhoven kann Schlimmeres mit einer sehenswerten Parade verhindern. 

62 Jetzt wieder die Hanseaten. Takahara zieht von der Strafraumgrenze ab - hauchdünn rechts vorbei. 

60 Wieder einmal eine Aktion der Bochumer. Wosz schnippelt einen Freistoß in Richtung Tor. Madsen kommt nur um Haaresbreite zu spät. 

56 Schöner Angriff des HSV. Jarolim rechts auf Wicky, der passt flach nach innen auf Takahara. Statt den Ball aber in die Maschen zu jagen, schlägt er ein Luftloch. Kläglich. 

48 Riesenchance für den HSV! Von rechts segelt eine Flanke in den Strafraum. Romeo steigt hoch, köpft das Leder aber haarscharf über den Querbalken. 

47 Der eingewechselte Takahara setzt das erste Zeichen. Sein Schuss wird aber von einem Bochumer abgefälscht und fällt in die Arme von van Duijnhoven. 

  Anpfiff 2. Halbzeit 

  Halbzeit 

37 Konterchance des VfL. Ein weiter Pass landet bei Hashemian, der den Ball nach sehenswerter Annahme aus spitzem Winkel über den Kasten von Wächter drischt. 

28 Gefährlicher Mahdavikia-Freistoß von links. Fahrenhorst kann per Kopf in höchster Not zur Ecke klären. 

23 Wieder der HSV. Ein weiter Ball landet bei Mahdavikia. Der zieht aus etwa sieben Metern halbrechts ab. Van Duijnhoven kann das Leder abblocken. 

21 Meier verlängert eine Flanke von Barbarez auf Romeo, aber der Argentinier kann den Ball nicht platzieren. 

16 Hamburg erhöht die Schlagzahl. Barbarez will die Kugel im Strafraum schlenzen, trifft aber nur einen Bochumer. 

11 Jetzt auch der erste Versuch der Gäste. Der Schuss von Edu bereitet Keeper Wächter aber keine Probleme. 

9 Beinlich versucht es nach einer Ecke aus spitzem Winkel. Der Ball zappelt lediglich im Außennetz. 

2 Die Hanseaten beginnen forsch. Romeo verpasst knapp eine gefährliche Wicky-Flanke von rechts. 

1 Beim HSV Meier neu im Team, außerdem kehrt Romeo im Sturm zurück. Beim VfL verstärken Kalla und Edu die Abwehr. 

Anpfiff 


 
dpa: Goldene Vergangenheit und triste Gegenwart des HSV

Von Franko Koitzsch, dpa

Hamburg (dpa) - In der Nordost-Tribüne der AOL-Arena ist seit dem 6. Februar die güldene Vergangenheit des Hamburger SV in einem 750 000 Euro teuren Museum zu bewundern, die Gegenwart nur wenige Meter daneben auf dem Rasen jedoch ist trist. 

Nach dem 1:1 (0:0) gegen den VfL Bochum sind die Diskussionen über eine neuerliche Teilnahme des dienstältesten Bundesliga-Vereins am europäischen Fußball-Geschäft vorerst verstummt. Legendenhalle und Schatzkammer im noblen Museum vermag die derzeitige Kicker-Generation des einstigen Europapokalsiegers kaum zu bereichern. Beim neuen Revier-«Platzhirsch» VfL Bochum indes hängt der Himmel voller Geigen. Im Gegensatz zum HSV eignet sich die Vergangenheit der einstigen grauen Maus kaum für eine Ausstellung, die Zukunft vielleicht schon.

Trainer Peter Neururer schwärmte nach dem Punktgewinn vor der mit 37 667 Zuschauern schwächsten Saison-Kulisse im modernen Hamburger Fußball-Tempel gar von einem «wunderbaren Nachmittag» und meldete hartnäckig dauerhafte Besitzansprüche auf Platz fünf in der Tabelle an. Auf eben den schielt auch der HSV. Als Weichenstellung war die Partie gegen Bochum auserkoren worden. «Wenn wir nicht gewinnen, ist der Zug Richtung UEFA-Cup abgefahren», hatte sich Kapitän Nico Jan Hoogma zuvor festgelegt. Nur ein Punkt aus den zwei Spielen der Rückrunde legt selbst bei HSV-Trainer Klaus Toppmöller den Verdacht eines Fehlstarts nahe. «Wir treten auf der Stelle», lautete das Fazit des 52 Jahre alten Fußball-Lehrers. «Ohne Druck und Leidenschaft» habe er seine Mannschaft spielen sehen. «Vor allem hat uns der Mumm gefehlt», klagte er.

Was der Jara-Nachfolger mit 15 Punkten aus acht Spielen bis zur Winterpause an neuem Selbstbewusstsein in der Mannschaft gesät hat, droht nun zu verkümmern. «Von Träumen und Ansprüchen können wir uns nichts kaufen. Im Moment sind wir nicht besser», konstatierte Abwehrspieler Bastian Reinhardt ernüchtert. Kollege Raphael Wicky schlug in die gleiche Kerbe: «Wir stehen im Niemandsland. Es bringt nichts, wenn wir immer wenn, wenn, wenn sagen.»

Eine klare Ansage ohne Wenn und Aber richtete Toppmöller an Nationalspieler Christian Rahn. Der saß wie gewöhnlich zunächst nur auf der Bank, um lediglich die letzten 19 Minuten Kostproben seiner Spielkunst zu geben. «Er muss anzeigen, dass er in der ersten Elf spielen will», kritisierte der Trainer den Edelreservisten. Wille und Leistung sei im Training nicht erkennbar.

Nach dem vierten 1:1 gegen den HSV in Folge freuen sich die Bochumer nun auf ein richtiges Fußballfest. In der nächsten Begegnung stellt sich der deutsche Meister im Ruhrstadion vor und soll die neue Macht im Westen (noch kein Heimspiel verloren) kennen lernen. Peter «der Große» Neururer lief schon jetzt zu großer Form auf und drohte Kahn und Co.: «Was Frankfurt und Aachen können, das können wir auch. Herzlich Willkommen, Bayern München.»