Bundesliga 2005/2006, Bundesliga, 19. Spieltag, Samstag, 04.02.06, 15:30 Uhr in der Hamburger AOL Arena bei zunächst sonnigen 3-4 Grad C.

Hamburger SV - Arminia Bielefeld 2:1 (0:1)

So, nun schreibe ich doch noch ein paar Zeilen zu dem Spiel vom Samstag. Wobei es da eigentlich auch nicht sehr viel zu schreiben gibt. 

Da war für mich das Drumherum diesmal doch deutlich interessanter als das Spiel selbst, denn ich war diesmal in den VIP-Bereich eingeladen. 
Da ist es ja immer ganz nett. So der kleine, gemeine Fan wie ich, freut sich ja doch irgendwie, wenn Uwe Seeler an ihm vorbeigeht ;-)
Und das Essen ist ja soooo schlecht auch nicht ;-)

Deutlich schlechter als das Essen war allerdings das Spiel. Obwohl nun auch schon gegen Bielefeld fast 51000 Zuschauer in die AOL Arena strömen, konnte das unsere Jungs irgendwie so gar nicht zu einer guten Leistung anheizen.

In der ersten Halbzeit gab es kaum eine ordentliche Chance. Und wenn, dann war es meist der erstmals für den HSV in einem HEimspiel auflaufende Ailton, der dann im Abseits stand. Einmal allerdings entlarvten die TV-Kameras eine Entscheidung als falsch. Aber da hatte Ailton dann leider (oder glücklicherweise?) ohnehin den Torwart halten lassen. 

Bielefeld war da schon bemühter, auch wenn sie nun nicht Gefahr in einer Tour versprühten. ABer zumindest doch öfter Chancen hatten als wir. Unsere Abwehr sah auch wirklich alles andere als gut aus. 

Auf der linken Seite verteidigte diesmal WIcky und er war dabei nicht besonders gut. Erstmals in einem Heimspiel lief auf Nigel de Jong auf der ehemaligen Wicky-Position im zentralen defensiven Mittelfeld auf. Aufzufallen wußte er allerdings im gesamten Spiel nur einmal - als er einen Gegner brutal abgrätschte und dafür dann auch gelb sah. Ansonsten habe ich ihn wirklich so gut wie gar nicht gesehen im Spiel. Und ich habe schon auf ihn geachtet. Ist jedenfalls noch steigerungsfähig - wie der gesamte HSV momentan.

Die Aufreger der ersten Halbzeit waren ein Foul an dem Unsympathen Vata von Boulahrouz mit den anschließenden Auswechslung Vatas sowie das Tor der Arminia. 

Boulahrouz hatte gegen Vata doch recht fies von hinten zugetreten und Vata mußte nach einer Verletzungsbehandlung ausgewechselt werden. Ich muß zugeben, daß mir das nicht besonders leid tat, weil Vata wirklich einer der großen Unsympathen der Liga (wie auch Jeff Strasser) für mich ist. Er war ja auch schon im Hinspiel mit Demel aneinander geraten, weil er den wohl ständig beleidigt hat. Lt. Aussagen von Boulahrouz hat er auch ihn mehrfach beleidigt. Aber das ist natürlich trotzdem kein Grund fürs Umtreten. 
Jedenfalls mußte Vata um den halben Platz herum, da er auf der gegenüberliegenden Seite behandelt wurde. Und als er an der HSV-Kurve vorbeiging, zeigte er mehrfach den "Stinkefinger" in die Kurve. 
Ich kann mir zwar gut vorstellen, daß er da auch angepöbelt wurde, aber ich denke, da muß man irgendwie zumindest etwas drüber stehen. Jedenfalls wird nun schon in den Medien gemutmaßt, daß er für dieses Verhalten noch gesperrt werden könnte. In England wurde wohl gerade ein Spieler nachträglich für so ein Verhalten für ein Spiel gesperrt. 

Tja, und dann hat Bielfeld irgendwann nicht unverdient das Führungstor geschossen. Wicky hinderte außen den Gegner nicht am Flanken und in der Mitte war auch ein Bielefelder schneller als die Hamburger Abwehr, sodaß Wächter aus der kurzen Entfernung chancenlos war.

Schlimm war nur, daß es auch danach irgendwie keinen Schub gab im HSV-Spiel. Besonders negativ fiel mir in der 1. Halbzeit die linke Seite auf, auf der Wicky und davor Trochowski agierten. Da ging wirklich gar nichts. Und leider wurde fast jede Offensivbemühung immer wieder über die linke Seite eingeleitet. 

Zur 2. Halbzeit kam dann Lauth für den ebenfalls total unauffälligen Takahara, aber diese Maßnahme verbesserte das HSV-Spiel auch nicht im geringsten. 
Ich hatte leider überhaupt nicht das Gefühl, daß der HSV mal ein Tor schießen würde. 

Aber dann kam es doch - wie aus heiterem Himmel. Und es war ein unglaublich geiles Tor! Bis auf die Tatsache, daß man daran zweifeln kann, ob Trochowski da überhaupt das Tor treffen wollte oder ob es nur eine verunglückte Flanke war. Jedenfalls wars ein sensationeller Treffer. Ganz vom linken Eck des Strafraumes schoß Troche den Ball im hohen Bogen in den rechten Winkel des Tores. Unhaltbar! Da konnte Arminen-Torhüter Hain nur hilflos hinterherschauen. 

Aber leider war auch jetzt immer noch kein besseres Spiel des HSV zu bemerken. Auch nach dem Tor wurde es in meinen Augen kaum besser. 

Erst als wir durch eine tolle Aktion von Mahdavikia und Barbarez auch noch die Führung erzielen konnten, wurde das Spiel des HSV besser. Zwar hatte Arminia auch noch die Chance zum Ausgleich, aber nun, gegen Ende des Spiels, war der HSV endlich etwas besser in Tritt gekommen. 

So konnte das Spiel recht sicher zu Ende geführt werden, ohne daß ich ständig ANgst vor einem weiteren Gegentor haben mußte. Das war aber auch das einzig positive (und die nette Bewirtung), was ich diesem Spiel abgewinnen konnte.

Wir werden uns noch deutlich steigern müssen. Aber es ist natürlich enorm wichtig, daß das Spiel überhaupt gewonnen werden konnte. Ich schob da zwischenzeitlich schon wieder Panik, daß nun der große Einbruch kommen könnte. 

Eine sehr interessante Woche mit einem AUswärtsspiel am Mittwoch in Hannover und dann schon wieder am Samstag zu Hause gegen Mainz liegt nun vor uns. 

3 Punkte sind das Minimum. Alles darüber wäre schön. Schön war am Wochenende vor allen Dingen, daß sowohl Hertha als auch Schalke nur unentschieden gespielt haben und wir jetzt wieder 6 Punkte Vorsprung auf den 4. Platz haben bzw. 13 Punkte auf den 5. Hertha und sogar 15 Punkte auf einen Nicht-UEFA-Cup-Platz.

Meine Spielerbewertung:

Wächter: am Gegentor war er schuldlos und ansonsten sicher: Note 3

Mahdavikia: In der ersten Halbzeit war er kaum zu sehen, aber in der zweiten Halbzeit öfter zu sehen. Und dann lief es für den HSV auch besser: Note 3-

Boulahrouz: hat nach Vata auch noch den für Vata eingewechselten Wichniarek kaputt getreten. Er sollte sich etwas besser im Griff haben, denn abgesehen von der Gesundheit der Gegner kann er sich selbst ja auch damit vom Spielfeld katapultieren. Ansonsten muß ich allerdings sagen, daß er der einzige Abwehrspieler war, dessen Leistung mir zu gefallen wußte: Note 3

Van Buyten: War sehr unauffällig und auch mit an der Unordnung in der Abwehr beteiligt.

Wicky: Das war nicht sein Spiel. Note 4

de Jong: war kaum zu sehen. Lediglich der Bonus, daß er noch so neu im Team ist, hält mich davon ab, ihm gleich eine 5 reinzuknallen. Für die wichtige Position vor der Abwehr war es jedenfalls viel zu wenig.: Note 4

Trochowski: wirkungslos, bis auf sein tolles Tor: Note 4

Jarolim: Auch er war praktisch gar nicht zu sehen: Note 4

Barbarez: Er machte zwar ein sehr sehenswertes Tor, aber ansonsten ging bei ihm leider auch nichts: Note 4

Takahara: Bekommt nur keine 5, weil es irgendwie gemein wäre, ihm als einzigen eine zu geben. Schlechter als der Rest der Offensivbemühungen war er nämlich auch nicht: Note 4

Ailton: Er war zwar bemüht, aber es lief eben nichts bei ihm. Außer vielen Abseitsstellungen: Note 4

Schiri: Der fiel mir wirklich kaum auf. Weder positiv noch negativ: Note 3

Mailt mir auch Euren Kommentar.
Ich pinne ihn dann hier unten dran und Ihr könnt noch in Jahren lesen, was Euch einstmals bewegte.



 
kicker: 1. Bundesliga, 2005/06, 19. Spieltag 
Hamburger SV -  Arminia Bielefeld  2:1 (0:1) 

Allgemeine Informationen
Hamburger SV:  Wächter (3) - Mahdavikia (3), Boulahrouz (4), van Buyten (4), Wicky (5) - de Jong (4) - Jarolim (3), Trochowski (4) - Barbarez (3,5) - Takahara (5), Ailton (4) - Trainer: Doll

Arminia Bielefeld:  Hain (3,5) - Korzynietz (3,5), Westermann (3), Borges (3), Rau (4,5) - Kauf (3,5), Fink (2,5) - Küntzel (3), D. Kobylik (4) - Vata, Boakye (2,5) - Trainer: von Heesen

Tore:   0:1 Boakye (26., Rechtsschuss, Vorarbeit Küntzel), 1:1 Trochowski (51., Linksschuss, de Jong), 2:1 Barbarez (72., Linksschuss, Mahdavikia)

Eingewechselt:   46. Lauth (3) für Takahara, 77. Klingbeil für Ailton, 90. Laas für Trochowski - 19. Wichniarek (4) für Vata, 58. Masmanidis (3) für Wichniarek, 76. Kucera für Westermann

Chancenverhältnis:  2:5

Eckenverhältnis:  4:4

Schiedsrichter:  Schmidt  (Stuttgart), Note 4 - schmälerte seinen insgesamt ordentlichen Auftritt, da er harte Fouls von Boulahrouz gegen Vata und Wichniarek nicht mit Gelb ahndete und den Holländer so vor einer späteren, fälligen Ampelkarte schützte

Zuschauer:  50991

Gelbe Karten:  Barbarez, de Jong, Boulahrouz, Jarolim, Klingbeil - Rau

Spielnote:  4

Spieler des Spiels:  

 
Boakye, Isaac
Eiskalt beim Führungstor, bewies seine spielerische Klasse auch als Vorbereiter beim Doppelpass mit Masmanidis.

Analyse
Für den HSV begann die Rückrunde mit dem 1:2 in Nürnberg alles andere als geplant. Bei der Elf von Trainer Thomas Doll stand der in Nürnberg Gelb-gesperrte Barbarez für Beinlich wieder in der Anfangsformation und sollte hinter den Spitzen Ailton und Takahara die Fäden ziehen. Zudem ersetzte Wicky Klingbeil in der Abwehrkette.

Bielefelds Coach Thomas von Heesen änderte seine Startelf gegenüber dem 0:1 gegen Bremen auf zwei Positionen. Kauf, in dieser Spielzeit das erste Mal in der Anfangself, und Küntzel standen für Dammeier sowie Winter-Neuzugang Wichniarek von Beginn an auf dem Feld. 

In der AOL-Arena herrschte zu Beginn der Partie eine gewohnt gute Stimmung, die Fans der Hanseaten waren sehr zuversichtlich, am Ende den ersten "Dreier" der Rückrunde bejubeln zu können. Doch wer den HSV aus der Vorrunde erwartete, sah sich nach wenigen Minuten bereits getäuscht. Die Doll-Schützlinge zeigten sich äußerst verunsichert, im Spiel nach vorne ging bei den Hanseaten zunächst gar nichts.

So bestimmten die sehr konzentriert zu Werke gehenden Bielefelder das Spielgeschehen und waren bei Kontern, wie über Küntzel (6.), immer brandgefährlich. Gerade in der Defensive offenbarte der Tabellendritte ungeahnte Schwächen, die den Ostwestfalen zu gefährlichen Aktionen verhalfen. In der 23. Minute setzte sich Boakye nach einer Freistoß-Flanke von Kobylik im Kopfballduell gegen zwei Hamburger durch, doch das Leder ging deutlich über den HSV-Kasten.

Nur drei Zeigerumdrehungen später machte es Boakye besser und erzielte die verdiente Führung für Bielefeld. Küntzel hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt und brachte die Kugel in die Mitte. Dort kam Mahdavikia gegen den Ghanaer zu spät und dieser ließ Wächter im Tor der Hanseaten keine Abwehrmöglichkeit (26.).

Auch nach dem Rückstand fehlte den Gastgebern ein kreativer Ideengeber, der verletzte van der Vaart wurde in dieser Phase schmerzlich vermisst. Viel zu viele leichte Ballverluste im Mittelfeld machten es den Ostwestfalen leicht, die knappe Führung bis zur Halbzeitpause zu verteidigen. Lediglich ein Distanzschuss von de Jong (40.), der allerdings weit am Kasten der Gäste vorbeiflog, kann in die Rubrik Torchance eingeordnet werden.

Nach dem Seitenwechsel brachte HSV-Coach Thomas Doll mit Lauth für Takahara einen frischen Stürmer. Und die Hausherren kamen leicht verbessert aus den Katakomben, zumindest ging man nun deutlich energischer in die Zweikämpfe. So dauerte es nach Wiederanpfiff nur sechs Minuten, ehe der HSV-Anhang den herbeigesehnten Ausgleich bejubeln durfte. De Jong hatte auf Höhe der Strafraumkante auf Trochowski abgelegt und dieser schlenzte das Leder unhaltbar ins lange obere Eck (51.).

Doch trotz des Ausgleichs fand der Tabellendritte nicht zum Spiel, von kontrollierter Offensive waren die Schützlinge von Thomas Doll weiter meilenweit entfernt. So konnten die Gäste den Schock des Ausgleichs ziemlich leicht verdauen und kamen ihrerseits zu guten Einschussmöglichkeiten. Der eingewechselte Masmanidis schlenzte das Leder nur knapp am Tordreieck vorbei (69.), HSV-Keeper Wächter wäre in dieser Situation machtlos gewesen.

Doch nur kurze Zeit später brachte Barbarez seinen HSV überraschend in Front. Mahdavikia hatte nach einem Sololauf auf den Bosnier abgelegt, dieser vernaschte Korzynietz und wuchtete das Leder aus 13 Metern mit links in die Maschen (73.).

Masmanidis hätte beinahe postwendend für den Ausgleich gesorgt, scheiterte nach einem schönen Doppelpass mit Boakye allerdings am Außenpfosten (75.). Erst nach dieser letzten Bielefelder Möglichkeit kontrollierte der HSV das Spielgeschehen, drängte sogar auf den dritten Treffer, war aber im Abschluss nicht konsequent genug.

Der Hamburger SV dreht die Partie gegen Arminia Bielefeld nach einem 0:1-Halbzeitrückstand noch und gewinnt am Ende etwas glücklich mit 2:1. Somit bleiben die Hanseaten einen Punkt hinter Werder Bremen auf Rang drei. Bielefeld steht nach der vermeidbaren Niederlage in der Rückrunde ohne Punktgewinn da und verharrt auf Platz zwölf in der Nähe der Abstiegsplätze.
 

Spielereignisse im Detail
  Schlusspfiff 
 
90
 Der Torschütze darf sich seinen Applaus abholen und wird durch Laas ersetzt. 
 
83 Der HSV kontrolliert jetzt die Partie und drängt sogar auf den dritten Treffer. Erst jetzt haben die Angriffe der Hanseaten Hand und Fuß. 
 
77
 Ohne jegliche Torchance wird Ailton durch Klingbeil ersetzt. 
 
76
 Westermann muss mit Verdacht auf Nasenbeinbruch ausgewechselt werden. Für ihn kommt Kucera. 
 
75 Schöner Doppelpass zwischen Masmanidis und Boakye, doch der Ex-Karlsruher trifft lediglich den Pfosten. 
 
72
 Führung für den HSV! Nach einem Sololauf von Mahdavikia legt der Iraner auf Barbarez ab. Der Bosnier lässt Korzynietz in die falsche Richtung laufen und wuchtet den Ball mit links zur Führung in die Maschen - 2:1! 
 
69 Masmanidis verlädt im Strafraum gleich drei Hamburger und versucht einen Schlenzer in den Winkel - knapp vorbei. Wächter wäre allerdings machtlos gewesen. 
 
67 Bielefeld hat sich so langsam vom Ausgleich erholt und steht in der Defensive wieder sicherer. Die Hamburger Angriffsbemühungen sind aber auch äußerst harmlos. 
 
65
 Jarolim attackiert den eingewechselten Masmanidis mit unfairen Mitteln und sieht den nächsten Karton. 
 
61 Der HSV vermisst es gleich nachzulegen. Von kontrollierter OPffensive sind die Hausherren immernoch weit entfernt. 
 
58
 In der ersten Halbzeit erst eingewechselt, muss Wichniarek verletzt wieder passen. Für ihn kommt Winter-Neuzugang Masmanidis. 
 
57  
 
53
 Boulahrouz wird nach einem Foul im Mittelfeld von Schiri Schmidt verwarnt. 
 
51
 Ausgleich für den HSV! De Jong legt auf Höhe des Sechzehners ab für Trochowski. Dieser legt sich die Kugel noch mal kurz vor und schlenzt das Leder mit links ins obere lange Eck - 1:1! 
 
49 Der eingewechselte Lauth spielt jetzt hinter den Spitzen. Barbarez rückt in die vorderste Front. 
 
46
 Thomas Doll reagiert in der Halbzeit. Für den Japaner Takahara, der in Durchgang eins ohne Torchance blieb, kommt Lauth in die Partie. 
 
  Anpfiff 2. Halbzeit 
 
45 Arminia Bielefeld führt zur Halbzeit durch das Tor von Boakye überraschend aber verdient mit 1:0 gegen den HSV. Die Hanseaten wirkten im ersten Durchgang äußerst verunsichert, während Bielefeld sehr clever und kaltschnäuzig agierte. 
 
  Halbzeitpause 
 
  Abpfiff 1. Halbzeit 
 
44 Hamburg jetzt zwar spielbestimmend, richtig gefährlich wurde es vor dem Arminen-Gehäuse allerdings bislang noch nicht. 
 
40 So langasm kommt der HSV. Trochowski legt auf de Jong ab, der aus der Distanz direkt abzieht und das Ziel weit verfehlt. Aber wenigstens kommen die Doll-Schützlinge mal zum Abschluss. 
 
35 Trochowski zirkelt einen Freistoß aus gut 20 Metern über die Mauer - doch auch über das Tor. 
 
34
 Armer Kauf! Nur wenige Sekunden nach dem Foul von Barbarez holt de Jong den Bielefelder von den Beinen und wird ebenso mit Gelb verwarnt. 
 
32
 Barbarez zeigt sich sehr unzufrieden mit dem HSV-Spiel. Der Bosnier bringt Kauf von hinten zu Fall und sieht die erste Gelbe Karte der Partie. 
 
31 Den Doll-Schützlingen mag einfach nichts gelingen. Es fehlt ein kreativer Ideengeber wie van der Vaart. 
 
29 Hamburg wirkt nach der Niederlage in Nürnberg arg verunsichert. Die Führung für die Bielefelder geht voll in Ordnung. 
 
26
 Die Führung für die Gäste! Küntzel bringt den Ball von der rechten Seite flach in den HSV-Strafraum. Dort kommt Mahdavikia zu spät und Boakye lässt Wächter im Kasten der Hausherren keine Chance. 
 
23 Freistoß-Flanke von der rechten Seite durch Kobylik, doch der Kopfball von Boakye geht deutlich über das HSV-Gehäuse. 
 
21 Hamburg leistet sich weiterhin zu viele leichte Ballverluste im Mittelfeld. Die Gäste stehen gut geordnet und sind in den Zweikämpfen energischer. 
 
19
 Bei Vata geht es nicht weiter. Für ihn kommt der aus Berlin zurückgekehrte Wichniarek in die Partie. 
 
17 Vata muss nach einem Foul von Boulahrouz an der Achillessehne behandelt werden. Ob es für ihn weiter geht, steht noch nicht fest. Wichniarek macht sich schon mal warm. 
 
14 Der HSV findet noch nicht zu seinem gewohnt starken Offensivspiel. Die Arminen bestechen durch viel Laufarbeit und konzentrierte Zweikämpfe. 
 
10 Die Hamburger beruhigen die Partie, um die Kontrolle zurückzugewinnen und den Gästen ihr Spiel aufzudrängen. 
 
9 Erster Schuss von Ailton, doch der Brasilianer wird in abseitsverdächtiger Stellung zurückgepfiffen - knappe Entscheidung. 
 
7 Der HSV schwimmt im eigenen Strafraum. Der Ball springt wie eine Flipperkugel zwischen mehreren Spielern hin und her, ehe Wächter das Leder hat und klären kann. 
 
6 Erste Kontermöglichkeit für Bielefeld, doch Wicky kann den Schuss von Küntzel gerade noch zur Ecke abblocken. 
 
3 Gute Stimmung in der AOL-Arena. Der Hamburger SV spielt kontrolliert nach vorne und zeigt erstmal Respekt vor den Arminen. 
 
  Anpfiff 
 
0 Bielefelds Coach Thomas von Heesen ändert seine Startelf gegenüber dem gegen Bremen auf zwei Positionen. Kauf und Küntzel stehen für Dammeier sowie Winter-Neuzugang Wichniarek von Beginn an auf dem Feld. 
 
0 Bei der Elf von Trainer Thomas Doll steht Barbarez für Beinlich wieder in der Anfangsformation und soll hinter den Spitzen Ailton und Takahara die Fäden ziehen. Zudem ersetzt Wicky Klingbeil in der Abwehrkette.