Bundesliga, 19. Spieltag, Mittwoch, 09.02.00 um 19:30 Uhr im Stuttgarter Gottlieb Daimler Stadion

VfB Stuttgart - Hamburger SV 1:3 (0:0)

Ich habe das Spiel nicht live gesehen, aber es live in HSV-Treff im Chat und gleichzeitig per Internet-Radio auf www.bundesliga.de verfolgt.

Und ich muß schon sagen, das war ULTRAGEIL !!!!

www.bundesliga.de ist echt der Hit. Die haben zwar scheinbar noch Anfangsprobleme, weil sich nicht alle User einloggen konnten, aber ich hatte das Glück, die ganze Zeit dabei zu sein.

Es ist zwar eine live-Verzögerung von ca. 30 - 60 Sekunden dabei (je nach Verbindung), aber es ist trotzdem viel besser als "normales" Radio, denn hier hört man ja wirklich 90 Minuten genau das gewünschte Spiel. Man muß halt nur nebenbei noch das "echte" Radio anlassen für die Momenten, in denen dort live berichtet wird.
Wenn es aber mal noch bessere Verbindungsraten gibt, wird dieser Service absolut unschlagbar sein.

Naja, der HSV hat durch Tony-Doppelpack und Mehdi jedenfalls mit 3:1 gewonnen. Und beim Verfolgen auf www.bundesliga.de und in HSV-Livechat auf www.hsv-supporters.de hat es total gekribbelt.
Wenn man nichts sieht, ist man ja immer so unendlich gespannt.

Chancen gab es im Spiel wohl reichlich. Allerdings auf beiden Seiten.

Mailt mir auch Euren Kommentar.
Ich pinne ihn dann hier unten dran und Ihr könnt noch in Jahren lesen, was Euch einstmals bewegte.



 
Sport1 meldet: Die dritte Kraft kommt aus Hamburg 
VfB Stuttgart  1 : 3 (0 : 0) Hamburger SV 

Diesen HSV sollte niemand im Titelrennen abschreiben. Wirklich beeindruckend, wie die Hamburger drei Punkte aus Stuttgart mitnahmen. Und es war der schier unverwüstliche Tony Yeboah, der ein tolles Spiel mit vielen Höhepunkten mit einem Doppelschlag entschied. 

Offensive war Trumpf
Beide Trainer wollten unbedingt gewinnen und setzten auf Offensive. Schnell ging es durch das Mittelfeld, in dem Stuttgarts Balakov fehlte. Der Bulgare drückte die Bank, Krisztian Lisztes schlüpfte in die Spielmacher-Rolle. Zunächst ohne Wirkung, der HSV mit der ersten großen Torchance. Roy Präger drosch aus fünf Metern hoch über den Balken (17.). 

Starker Butt
Dann bekam der bärenstarke Hans-Jörg Butt viel Arbeit. Bei einem Pfostenschuss von Ganea hatte der HSV-Keeper noch Glück, wenig später rettete Butt zweimal glänzend gegen den Rumänen (35./40.). Viel Tempo in Hälfte zwei. Es waren die besseren Stürmer, die das Spiel zu Gunsten des HSV kippten. Maßflanke von Bernd Hollerbach, und Anthony Yeboah wuchtete den Ball mit der Stirn ins lange Eck. 

Matchwinner Yeboah
Einen herrlichen Doppelpass mit Mahdavikia drückte Yeboah zwei Minuten später erneut über die Linie (67.). Suttgarts Verteidiger Jochen Endreß vertagte die Entscheidung, köpfte fast im Gegenzug das 1:2. Souverän verteidigte der HSV danach den Vorsprung. In der Schlussminute krönte Mahdavikia einen starken Auftritt der Hanseaten, als er einen Konter eiskalt abschloss.

ERGEBNIS:  1 : 3 (0 : 0) 
DATUM :  09.02.00   19:30 Uhr 
ZUSCHAUER :  22,000 
SCHIEDSRICHTER :  Hellmut Krug 
TORE :   0:1 Anthony Yeboah (65.), 0:2 Anthony Yeboah (67.), 1:2 Jochen Endreß (69.), 1:3 Mehdi Mahdavikia (90.)

AUFSTELLUNG 
VfB Stuttgart: Franz Wohlfahrt, Marcelo Jose Bordon, Thomas Schneider,  Pablo Thiam, Jens Keller, Heiko Gerber, Sean Dundee, Bradley Carnell, Zvonimir Soldo, Krisztian Lisztes, Ioan Viorel Ganea

Hamburger SV: Hans-Jörg Butt, Andrej Panadic, Ingo Hertzsch, Nico Jan Hoogma, Thomas Gravesen, Niko Kovac, Roy Präger, Andreas Fischer, Mehdi Mahdavikia, Rodolfo E. Cardoso, Anthony Yeboah

WECHSEL 
VfB Stuttgart: Jochen Endreß für Marcelo Jose Bordon (38.), Pavel Kuka für Ioan Viorel Ganea (62.), Krassimir Balakov für Thomas Schneider (69.)

Hamburger SV: , Bernd Hollerbach für Niko Kovac (29.), Jacek Dembinski für Rodolfo E. Cardoso (68.), Fabian Ernst für Roy Präger (88.)

GELBE KARTEN 
VfB Stuttgart: Pablo Thiam (14.), Ioan Viorel Ganea (44.), Jens Keller (76.)

Fakten:
Wie gegen Bayern 
Zum ersten Mal in dieser Saison ließ HSV-Trainer Frank Pagelsdorf in Stuttgart die selbe Anfangsformation wie am Spieltag zuvor auflaufen. 

Tonys Doppelpack 
Anthony Yeboah machte zum 14. Mal in seiner Bundesliga-Karriere zwei oder mehr Tore in einem Spiel. 

Erstes Tor durch Endreß 
Das Stuttgarter Eigengewächs Jochen Endreß schoss in seinem 48. Bundesligaspiel sein erstes Tor in der höchsten deutschen Spielklasse. 

Schlaglichter:
Viele Torschüsse, viele Zweikämpfe - was will man mehr? 
In einem kampfbetonten, aber fairen Spiel ging am Mittwoch der Hamburger SV mit einem 3:1 als Sieger vom Platz. Das Team von Ralf Rangnick versuchte das Spiel über die Außenbahnen zu kontrollieren (31 Flanken - Heiko Gerber steuerte 12 bei), konnte jedoch die zweikampfstarken Hamburger nie überwinden (Von 247 Zweikämpfen gewannen die Hanseaten 53 %). 42 Torschüsse (22 von Stuttgart und 20 vom HSV) sind in dieser Spielzeit in keiner anderen Partie gezählt worden. 

Neue Innenverteidigung beim VfB 
Nachdem Thomas Berthold aufgrund seiner fünften gelben Karte in der Anfangsformation fehlte, verletzte sich in der 38. Spielminute auch noch der zweite "Stamm-Innenverteidiger", Marcelo Josè Bordon, an den Adduktoren. Jens Keller erwischte leider nicht seinen besten Tag. Der "Springer" in den Reihen der Hausherren entschied nur 38 % seiner Zweikämpfe für sich (gegen Mehdi Mahdavikia verlor er null zu fünf!). Anders erging es dem für Marcelo Josè Bordon eingewechselten Jochen Endreß. Er konnte starke 82 % seiner Zweikämpfe für sich entscheiden und steuerte das 1:2 für den VfB bei.

Ganea stark - dennoch ausgewechselt 
Der rumänische Angreifer in den Reihen der Schwaben bot am heutigen Abend eine durchaus ansprechende Leistung. Mit acht Torschüssen und einem Assist war er der gefährlichste Stuttgarter. Ganea wurde in der 62. Minute durch Pavel Kuka ersetzt, der in den letzten 30 Minuten weder einen Torschuss noch einen Assist auf sein Konto verbuchen konnte.

Yeboah im Alleingang 
Der Hamburger Stürmer überzeugte im heutigen Spiel nicht nur durch seine Tore Nummer acht (bereits sein fünftes Tor nach einer Flanke - Saisonrekord) und neun (nach herrlichem Doppelpaß mit Mehdi Mahdavikia), sondern auch durch seinen Einsatzwillen (36 Zweikämpfe, davon 47,2 % gewonnen) und seine Übersicht (Torassist mit Pass auf Mahdavikia).

Stimmen:
Ralf Rangnick (VfB Stuttgart):
"Wir haben heute am Limit gespielt, aber unsere Chancen nicht verwertet. Es war eine bittere Niederlage, denn wir haben alles gegeben. Es wird wohl wieder so ein harter Weg werden, wie in der Vorrunde. Wir haben heute eine große Chance vergeben, einen Sprung nach vorne zu machen. So etwas geht an die Nerven." 

Frank Pagelsdorf (Hamburger SV):
"Es war ein sehr spannendes und nervenaufreibendes Spiel. Stuttgart war während der gesamten zweiten Halbzeit spielbestimmend und hat viel Druck auf unsere Abwehr ausgeübt. Wir hatten in dieser Phase viel Glück und haben drei Konter exzellent ausgenutzt." 

Kommentar (Jörg Wontorra)
"Ein hochklassiges Spiel in Stuttgart. Teilweise ein offener Schlagabtausch mit Chancen im Minutentakt. Ein überragendes Duo Mahdavikia/Yeboah sicherte dem HSV drei Punkte und den Kontakt zur Spitze." 

Spielwertung: 3 Bälle (von 4 möglichen) 

FuXX des Spieles:  Mehdi Mahdavikia (HSV) 
"Der kleine Iraner wirbelte die Stuttgarter Deckung immer wieder durcheinander. Das zweite Tor legte er perfekt auf, in der Schlussminute gelang ihm sein zweites Saisontor." 

Story: "Bala" auf der Bank - der Machtkampf geht weiter 
Wenige Minuten vor dem Anpfiff. Lustlos trabt Krassimir Balakov über den Rasen. Im Trainingsanzug. Denn der Bulgare hat in Bremen seinen Platz in der Startelf verspielt. Balakov sitzt beim Anpfiff Hellmut Krugs auf der Bank, Krisztian Lisztes ersetzt den alternden VfB-Star. Erst 20 Minuten vor Schluss bringt Rangnick Balakov, der kaum noch Akzente setzt.
Der schwelende Machtkampf zwischen Rangnick und Balakov ist am zweiten Spieltag der Rückrunde neu entfacht. Heute darf sich der ausgemusterte Bulgare als Punktsieger fühlen. Aber damit ist keinem geholfen. Einen Dauerkonflikt zwischen Trainer und dem Star kann sich der VfB auf keinen Fall leisten, wenn er seine Ziele erreichen will. 


 
dpa meldet: 3:1: HSV beendete "schwarze Serie" in Stuttgart 
Von Elmar Dreher, dpa 
Stuttgart (dpa) - Dank Anthony Yeboah und Mehdi Mahdavikia hat der Hamburger SV seine "schwarze Serie" in der Fußball- Bundesliga beendet. Durch die Saisontore acht und neun des ghanaischen Torjägers sowie Mahdavikias Treffer (90.) feierte der HSV am Mittwochabend mit 3:1 (0:0) den ersten Bundesliga- Sieg beim VfB Stuttgart seit dem 26. Mai 1984. 

Vor 22 000 Zuschauern im Daimler- Stadion erzielte Yeboah seinen "Doppelpack" in der 60. und 66. Minute für die Hanseaten, die damit dem Liga- Spitzenduo aus München und Leverkusen auf den Fersen bleiben. Die Stuttgarter, für die Jochen Endreß (68.) erfolgreich war, bleiben dagegen nach einem klassischen Fehlstart in die Rückrunde weiter biederes Mittelmaß.

VfB- Coach Ralf Rangnick hatte aus der Niederlage in Bremen die erwartete Konsequenz gezogen und Spielmacher Krassmir Balakow diesmal auf die Bank strafversetzt. Doch auch der Ungar Krisztian Lisztes als sein Stellvertreter konnte in der anfangs äußerst schwachen Begegnung zunächst keine Akzente setzen. So war es der Südafrikaner Bradley Carnell, der den ersten Warnschuss auf das Gäste- Gehäuse abgab (14.). Auf der anderen Seite vergab Roy Präger eine Riesenchance, als er das Leder freistehend über das leere Tor setzte (14.).

In der Folge erkämpften sich die Hausherren mehr Spielanteile und kamen in der besser werdenden Partie zu guten Einschussmöglichkeiten. Marcelo Bordon (26.) scheiterte mit einem scharfen 20- Meter- Freistoß an HSV- Keeper Hans- Jörg Butt, der kurz großes Glück hatte, als Viorel Ganea einen Schuss nur an den Pfosten setzte. Nachdem Nico- Jan Hoogma für die konterstarken Norddeutschen per Kopf nur den Außenpfosten getroffen hatte, rettete auf der Gegenseite Butt zwei Mal glänzend gegen den gefährlichen Rumänen Ganea (34./40.).

Nach dem Wechsel verstärkten die Norddeutschen ihre Offensiv- Bemühungen - und wurden prompt dafür belohnt. Der bis dahin kaum in Erscheinung getretene Yeboah verwertete zunächst eine präzise Flanke von Bernd Hollerbach zum etwas überraschenden Führungstreffer. Sechs Minuten später nutzte der Ghanaer, der neben Hoogma bester Hamburger war, im gekonnten Zusammenspiel mit Mehdi Mahdavikia die Vorlage des Iraners zur Vorentscheidung. Für die nur kämpferisch überzeugenden Schwaben langte es, obwohl Balakow in der Schlussphase doch noch zum Zuge kam, lediglich zum Anschluss durch Einwechselspieler Endreß.


 
kicker: VfB Stuttgart - Hamburger SV 1:3 (0:0) 
Der Hamburger SV ist weiter auf dem Höhenflug. Beim VfB Stuttgart fuhren die Hanseaten dank eines Doppelpacks von Yeboah drei Zähler ein und bescheren damit den Schwaben erneut eine schwierige Phase. 

Analyse 

Personal: Der VfB trat mit einer stark veränderten Mannschaft gegenüber der Niederlage in Bremen an. Für den gesperrten Berthold rückte Keller in die Innenverteidigung. Carnell ersetzte Pinto, der sich am Dienstag im Training verletzt hatte (Adduktorenzerrung). Lisztes durfte für Balakov ran. HSV-Trainer Pagelsdorf brachte die gleiche Elf wie gegen die Bayern. 

Taktik: Trotz Neubesetzung in der Abwehr vertraute VfB-Coach Rangnick der Viererkette mit Keller in der zentralen Position, die Außen besetzten Carnell und Schneider. Thiam rückte vor auf die Position des verletzten Pinto und Lisztes übernahm Balakovs Offensivpart. HSV-Trainer Pagelsdorf setzte auf die bewährte Dreier-Abwehrkette, hinter den drei Spitzen versuchte Cardoso die Offensivakzente zu setzen.

Spielverlauf: Der HSV kam zu Beginn wesentlich schneller in die Gänge als der VfB. Mit direktem Spiel wurde das Mittelfeld überbrückt. Die flinken und beweglichen Spitzen, insbesondere Präger und Mahdavikia, sorgten vor allem in der Anfangsphase für großen Wirbel, weil sie oft ihre Positionen tauschten.

Der VfB wurde - zumindest in der ersten Viertelstunde - früh gestört und am Spielaufbau gehindert. Dann bekamen die Stuttgarter das Spiel besser unter Kontrolle. und setzten den HSV mit konsequentem Flügelspiel unter Druck. Vor allem Soldo, der sich nicht nur darauf beschränkte, Cardoso auszuschalten, leitete mit seinen klugen Pässen auf Gerber einige gefährliche Angriffe ein.

Das Manko des VfB war wie so oft die Chancenverwertung. Allein der unglaublich lauffreudige Ganea hätte die Partie entscheiden müssen, scheiterte aber an seiner Abschluss-Schwäche oder am Pfosten (28.). Besser machte es auf der Gegenseite der herausragende Yeboah, der mit einem Doppelschlag die Weichen auf Sieg stellte. Der Ghanaer profitierte dabei von den Lücken in der Innenverteidigung, die sich nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Bordon ergaben. Der reiferen und durchdachteren Spielanlage des HSV setzten die Gastgeber Kampfgeist entgegen, der letztlich jedoch nicht von Erfolg gekrönt wurde.

Fazit: Der Hamburger SV verdiente sich den Sieg aufgrund der besseren Chancenauswertung.


 
 
SirTobi mailte mir folgenden Spielbericht:

Moin Christian,

nach einem ausgiebigen Schlaf gibt es jetzt meinen Bericht:

Mal wieder ein Mittwoch-Auswärtsspiel. Irgendwie meint es der Buli-Spielplan nicht gut mit uns. Trotzdem pilgerten ca. 500 bis 600 treue HSV-Fans nach Stuttgart. Unter Ihnen allerdings sehr viele aus den südlichen Regionen! 

Wir wählten die Reise per Bahn und mussten viel Verspätungen durch den Bahnunfall hinnehmen. Trotzdem kamen wir rechtzeitig in Stuttgart an und nahmen das Daimler-Stadion ins Visier! Dort bot sich uns ein Bild des Grauens. Gerade mal (geschätzte) 25.000 Fußballhungriege zog es ins Stadion. Schade schade, dabei versprach es doch ein spannendes Spiel zu werden! Dritter gegen Neunter!

Zum Spiel: Was mich wieder mal richtig geärgert hat war, dass der Stadionsprecher mal wieder wie ein Blitz die Aufstellung unser Götter runterratterte. Somit mußte das Spielfeld gründlich gesichtet werden um unsere Aufstellung zu erahnen. Und da habe ich mich doch arg gewundert, dass nicht Holler spielte. Dafür blieb Fischer im Team und machte meines Erachtens ein schlechtes Spiel. Der HSV fing gut an. Schnelles Spiel nach vorne und brandgefährlich. Präger MUSS in der Anfangsphase einfach ein Tor machen. Ich hätte es ihm so gegönnt! Von Yeboah war dagegen in der ersten Halbzeit gar nichts zu sehen. Nach dem starken Anfang ließ der HSV auch wieder stark nach! Stuttgart hatte zunehmend das Spiel im Griff. Dann die Schrecksekunde. Ein Stuttgarter Spieler trifft kurios nur den Pfosten. Das wir dann nicht doch noch in Rückstand gingen haben wir wieder einmal unserem Torwart zu verdanken! 3 herrliche Paraden ließen wieder die Butt, Butt, Butt Rufe durch den Gästeblock schallen! Einfach stark dieser Mann!!!!! Pausentee! Die zweite Halbzeit begann wie die Erste! Mit einem kleinen Unterschied. Yebaoh steht zweimal richtig und verwandelt eiskalt! Ganz grosser Sport Herr Yeboah! Eine Halbzeit gar nichts machen und dann gnadenlos zuschlagen!
Doch ganz so einfach sollte es nicht werden. Gleich im Gegenzug pennte (ein einzieges Mal) die Abwehr und von hinten schlich sich Endreß in den 16er und konnte Einköpfen! Das grosse Zittern begann mal wieder. Jeder Ballgewinn wurde gefeiert wie ein Tor! Und dann kam die Erlösung. Unser flinker Iraner Mahdavikia zog allen davon und schließt einen herrlichen Konter zum 3:1 ab! Toller Auftritt! 

Die Stimmung im Block nach dem Abpfiff war natürlich super und die Mannschaft bedankte sich noch artig für den Support, der aber leider zwischendurch einzuschlafen drohte! 
Nach 16 Jahren mal wieder in Stuttgart gewonnen. Wenn es ein Auswärtsspiel geben sollte, dass man aus dem Terminkalender streichen könnte, dann bestimmt Stuttgart. Nun gut, jetzt haben wir dort zwar gewonnen, doch es gibt mit Sicherheit interessantere Auswärtspartien.

Noten:

Hans-Jörg Butt: Wieder einmal einer der besten Hamburger. Nationalelfform! 
Note 2

Andrej Panadic Immer auf der Höhe! Mister brandgefährlich bei Ecken! 
Note 3

Ingo Hertzsch  Kaum richtig gefordert, doch wenn es darauf ankam stets hellwach!
Note 3

Nico Jan Hoogma Er hält die Truppe hinten prima zusammen! Kein Fehler!
Note 2

Thomas Gravesen Er hat einfach zuviel Energie! Sämtlich Pässe viel zu lang!
Note 4

Niko Kovac  Kränkelte ... (Für ihn kam Hollerbach)
Note -

Bernd Hollerbach Auf Anhieb hellwach! Tolle Vorarbeit, tolles Spiel!
Note 2

Roy Präger  Läuft und Läuft, doch solche Dinger muss man machen! Zu wenig!
Note 3-4

Andreas Fischer Nach dem tollen Spiel am Sonntag eine schlechte Vorstellung!
Note 4

Mehdi Mahdavikia Pfeilschnell, gutes Auge und ein Tor! Macht wieder Spass mit ihm!
Note 2

Rodolfo Cardoso Links, rechts, nochmal links ... Im Strafraum darf man auch Schießen!
Note 2-3

Anthony Yeboah Unauffällig, aber zwei Tore!
Note 2

Jacek Dembinski und Fabian Ernst wurden später eingewechselt! Keine Noten!