UEFA-Intertoto-Cup 3. Runde (Hinspiel):

HSV - FC Basel 0:1 (0:1)

Hamburg: Butt - Hertzsch, Hoogma, Panadic - Kovac, Groth, Hollerbach - Gravesen - Mahdavikia, Yeboah, Dembinski - Trainer: Pagelsdorf. 

Basel: Zuberbühler - Kreuzer - Quennoz, Knez, Cravero - Sahin, Perez, Barberis - Tschopp, Koumantarakis, Güner - Trainer: Gross. 

Eingewechselt: 46. Präger für Gravesen, 63. Grammozis für Hollerbach, 74. Grubac für Dembinski - 69. Tholot für Koumantarakis, 77. Savic für Güner, 82. Huggel für Sahin. 

Tore: 0:1 Koumantarakis (ohne Vorarbeit) 

SR: Radoman (Jugoslawien) 
Zuschauer: 8190 
Gelbe Karten: Hoogma - Zuberbühler, Perez 

Ich war nach dem Spiel so enttäuscht, daß ich gar keinen eigenen Spielbericht geschrieben habe.

Um es kurz zu machen. Der HSV hat mir gar nicht gut gefallen. Aber trotzdem war ich der Meinung, daß ein Unentschieden mehr als o.k. gewesen wäre, da wir doch, zumindest gegen Spielende, etliche Chancen hatten.

Mailt mir auch Euren Kommentar.
Ich pinne ihn dann hier unten dran und Ihr könnt noch in Jahren lesen, was Euch einstmals bewegte.


 
Peter R. mailte mir folgenden Spielbericht:
Leider war ich zu diesen alleresten Pflichtspiel der Saison nicht im Stadion an der Lohmühle, aber dennoch live durch die Fernsehübertragung von DSF dabei. 
Erstmal viel mir dann fast die Fernbedienung aus der Hand, denn Pagelsdorf erklärte, daß der mit Spannung erwartete Neuzugang Roy Präger zunächst auf der Bank sitzen würde und einer meiner Lieblingsspieler, Fabian Ernst wegen 
"körperlicher Defizite" noch nicht mal im Kader war.
Dennoch war ich anfangs natürlich froh, meine Mannschaft nach der langen Pause wieder spielen zu sehen.  Das ließ sich dann ganz zu Beginn auch schon mal ganz gut an, doch nach ca. 10 Minuten bekamen dann die Schweizer mehr Spielanteile.  Etwas verwundert hatte mich die Mittelfeldaufteilung, denn Groth übernahm den defensiven Part und Kovac rückte auf die rechte Seite. 
Das 0:1 kam dann jedoch aus heiteren Himmel: Der Schweizer Torwart schlug den Ball weit ab, Pana verlängerte unglücklich mit den Kopf und der Ball wurde dann von einen Basler Stürmer mit einen unausprechlichen Namen mit einen Sonntagsschuß ins Tor befördert, wobei Jörg Butt vielleicht etwas zuweit vor der Linie stand.
Die HSV-Abwehr wirkte dann zunächst auch ziemlich paralysiert denn schon kurze Zeit später hätte der gleiche Stürmer denn auch das 0:2 markieren können, was er zum Glück unterließ.
Der Rest der ersten Halbzeit ist dann schnell erzählt:  Der HSV überlegen, aber sowohl druck- als auch ideenlos und auch mit nur wenigen Chancen.  Die besten hatten noch Panadic nach einen Hollerbach-Freistoß und Dembinski mit einen schönen Seitfallzieher praktisch mit den Pausenpfiff. 
Die Spieler wurden dann auch standesgemäß mit Pfiffen in die Pause verabschiedet. In der Pause folgte dann bei DSF ein Gespräch mit Rolf Mares. Zitat:  DSF-Moderator:"Werden sie morgen zurücktreten".  Mares:  "Ach, wissen 
sie, lassen sie uns über heute reden.  Es ist noch nichts verloren und jetzt kommt dann Präger..."
Nun ja.  Roy Präger kam dann auch endlich, und der HSV wurde dann auch um einiges druckvoller.  Basel stellte sich nur noch hinten rein, und in der 2. Hälfte kam der HSV noch zu zahlreichen Tormöglichkeiten, was sie vor allem den 
rechten Flügelflitzer Mahdavikia, der einen guten Einstand lieferte, und den am Ende eingewechselten Grammozis zu verdanken hatten.  Von den Chancen war vor allem Dingen eine Aktion, in der sich vier Hamburger gegenseitig im Strafraum behinderten und ein strammer Grammozis-Schuß in der Nachspielzeit hervorzuheben.
Am Ende wäre sicher ein Tor verdient gewesen, aber selbst 5 Minuten Nachspielzeit konnte dem nicht nachhelfen.  Am Ende standen immer irgendwelche Körperteile der Schweizer Abwehrspieler oder das eigene Unvermögen im Weg.
Alles in allem war es ein enttäuschendes Spiel, in der der HSV (mal wieder) zu wenig aus den Möglichkeiten machte und erst am Ende richtig aufwachte.  Das Trainingslager und das frühe Stadium der Vorbereitung war den Spielern 
anzumerken.  Dieses 0:1 ist natürlich eine schlechte Ausgangsposition für das Rückspiel, aber es ist immer noch nicht unmöglich, die nächste Runde im UI-Cup zu erreichen.  Was zu Hause versäumt wurde, muß eben auswärts nachgeholt werden.