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Saisonrückblick 1998/99
Das ist nun mein erster Saisonrückblick, den ich verfasse. Da muß ich mir erstmal überlegen, wie ich das genau angehen will. Dies wird kein Rückblick, der noch einmal etwas zu jedem Spiel enthält. Dafür habe ich ja die einzelnen Spielberichte erstellt. Ich will eher grob über die Saison hinwegschauen und mir einige wichige Spiele rausgreifen.

An die Saison 1998/99 herangegangen bin ich nur mit einem einzigen Vorsatz: Der HSV sollte bloß nicht in Abstiegsnot geraten. Da wir in der Saison 1997/98 nur knapp dem Abstieg entronnen sind, hatte es für mich absolute Priorität, daß wir immer möglichst weit von einem Abstiegsrang entfernt sind.

Die Saison begann sehr positiv, sodaß wir uns im ersten Saisondrittel in UEFA-Cup-Nähe befanden. Allerdings muß ich ganz ehrlich zugeben, daß ich in dieser Zeit, obwohl es Erfolge gab, mit dem HSV-Spiel nicht zufrieden war. Zu oft kam es mir so vor, als sei die Mannschaft nur Willens oder in der Lage, in den ersten 45 Spielminuten volle Leistung zu bringen. In der 2. Hälfte gab es sehr häufig einen Einbruch. Wir versuchten dann einfach nicht mehr, das Heft des Handelns in die eigenen Hände zu nehmen und überließen dem Gegner das Feld. Das konnte natürlich nicht immer gutgehen und so verloren wir viele Punkte in den letzten Spielminuten (siehe 4., 7., 9., 11. Spieltag).

Und dann begann leider wieder eine richtig negative Phase des HSV. Der leistungsmäßige Tiefpunkt der Mannschaft war m.E. beim Heimspiel am 17. Spieltag gegen Hertha BSC zu sehen. Wir verloren dieses Spiel zu Hause sang- und klanglos mit 0:4 und bei der dargebotenen Leistung konnte es einem auch wieder Angst und Bange werden, denn man hatte ja immernoch die Vorsaison im Hinterkopf.

Gott sei dank konnte im letzten Spiel des Kalenderjahres 1998, das auch gleichzeitig das erste Rückrundenspiel war, gegen Nürnberg in einem unglaublichen Kampfspiel ein Sieg errungen werden, sodaß der HSV die Winterpause nicht in Abstiegsrangnähe verbringen mußte.

Das eigentlich erste Spiel des Jahres 1999 beim VfL Bochum wurde leider wegen des schlechten Wetters mehrmals verschoben, sodaß der HSV eine Woche später als alle anderen Bundesligisten die Rückrunde anging.

Nun kamen 4 Spiele, in denen der HSV nur einen Punkt holte. Allerdings hatte ich, zumindest spielerisch, wieder einen Aufwind erkannt. Gegen Leverkusen zeigte der HSV eine seiner bis dahin besten Saisonleistungen. Leider reichte es aber nicht zu einem Sieg. In Wolfsburg vergeigte man das Spiel sehr „dummerhaftig“ und dann kamen die Bayern. Die erste Halbzeit war dabei grausam, weil der HSV sich wie das Kaninchen vor der Schlange versteckte. Die zweite Halbzeit war dann aber zumindest ausgeglichener. Trotzdem setzte es eine Niederlage und Pagel war nun stark unter Kritik geraten. 

Als dann auch noch das Nachholspiel in Bochum verloren wurde, schien die Zeit Pagel´s beim HSV leider zu enden, da in Hamburg die Presse ja leider immer einen nicht ganz unwesentlichen  Machtfaktor darstellt. Und sowohl Mopo als auch Bild hatten sich nun richtig auf Pagel eingeschossen. Meiner Meinung nach wollten die ganz eindeutig Pagel „wegschreiben“. Dazu kamen einige unbedachte Äußerungen des Präsidenten Mares, die man durchaus als Ultimatum auffassen konnte.

Beim DSF-Stammtisch vor dem Rostock-Spiel stellte sich Mares jedoch klar hinter Pagelsdorf. Trotzdem war es wohl das Schicksalspiel des Frank P.. Hätte man in Rostock verloren, wäre er vielleicht entlassen worden.

Vor diesem Spiel hatte ich mir dann auch fest vorgenommen, von nun an möglichst viele der verbleibenden Saisonspiele zu besuchen und das ist mir auch gelungen. 10 von den ausstehenden 12 Spielen habe ich besucht. Und ich habe mich dann auch als „kleinen“ Glücksbringer gesehen, denn von nun an ging es steil bergauf mit dem HSV.

In Rostock gewann man und brachte es dann auf insgesamt 11 Spiele in Folge ohne Niederlage. (Die beiden Auswärtsspiele, die ich nicht besucht habe, konnten übrigens auch nicht gewonnen werden; 2 Unentschieden in Bremen und Frankfurt.) 

Der HSV spielte von jetzt an mit einem Mittelstürmer (Torboah) und zwei echten Außenstürmern (meist Dembinski und Kiriakov). Und dieses System schlug bei uns echt ein wie eine Granate. Es gab viele Siege und die Mannschaft konnte (oder mußte) mehrfach Ihre große Moral unter Beweis stellen. Das aufregendste Spiel für mich war dabei das Spiel in Duisburg am 25. Spieltag, das wir nach einem 0:2 – Rückstand und wirklich erbärmlichen Spiel noch in ein 3:2 für uns umbiegen konnten. So etwas hatte ich bis dahin auch noch nicht erlebt. Sehr schön war außerdem das 4:1 auf Schalke, die dem HSV willenlos unterlegen waren sowie das 2:0 gegen den amtiereden Meister Kaiserslautern, den der HSV regelrecht „an die Wand spielte“.

So hatten wir einige Spieltage vor Schluß tatsächlich noch die Chance, die Qualifikation für einen UEFA-CUP-Platz zu schaffen. Leider hatten wir dabei nun aber etwas Pech und der bereits für die neue Saison feststehende Neuzugang Roy Präger schoß die Wolfsburger durch mehrere Tore in den letzten Minuten in unerreichbare Ferne für uns. So kam es am letzten Spieltag doch nicht zum erhofften „Endspiel“ in Berlin und wir zogen es vor, uns dann in Berlin mit 1:6 „abschlachten“ zu lassen.

Insgesamt gesehen hatte wir es aber vielleicht auch nicht verdient, am Ende dieser Saison einen „Platz an der Sonne“ zu ergattern, denn dafür haben wir nicht konstant genug gespielt. Allerdings meinten andere auch – und damit hatten sie wohl auch durchaus nicht unrecht – daß, wenn man den UEFA-CUP erreicht hätte, dies auch verdient gewesen wäre, denn andere Mannschaften wie Dortmund und Kaiserslautern hatten auch eine durchwachsene Saison gespielt und es trotzdem geschafft.

So haben wir uns aber zumindest den 7. Rang rechtzeitig gesichert. Dieser berechtigt zur Teilnahme am UI-Cup. Als 8. Hätten wir bereits in Runde 2 starten müssen. Durch den 7. Platz brauchen wir nun erst in der dritten Runde ran.

Für mich war es rückblickend gesehen eine positive Saison. Zum einen wurde das von mir gestellte Saisonziel erreicht, denn der HSV war eigentlich nie direkt vom Abstieg bedroht. Und zum anderen hat man, besonders im letzten Drittel der Saison, gesehen, daß sich da eine Mannschaft findet, die durchaus spielerisches Potential besitzt. Das macht Hoffnung auf mehr.....

DIE Enttäuschung der Saison war bestimmt für alle wie auch für mich Martin Dahlin. Ich war zwar von Anfang an nicht begeistert über den Transfer des für mich unbeliebtesten Spielers der Bundesliga zum HSV; aber ich hatte dennoch gedacht, daß er zu besseren Leistungen im Stande wäre. Gott sei dank hat der HSV ihn nicht gleich gekauft sonder nur ausgeliehen, sodaß sich der Schaden doch in Grenzen hält.

Der eindeutig beste Spieler in dieser Saison war für mich Tony „Torboah“ Yeboah. Er ist der perfekteste Spieler, den ich persönlich in meiner HSV-Zeit gesehen habe. Ich bin sehr glücklich, daß er nach langem Hin und Her nun auch in der nächsten Saison für den HSV auflaufen wird.

Als Mannschaftsteil hat mir besonders die komplette Abwehr mit TW Butt (dem Elfer-König) sowie den Verteidigern Hertzsch, Hoogma und Panadic gefallen. Sie bilden ein echtes Abwehrbollwerk.

Alles wird gut !!!!

Mailt mir auch Eure Meinung zum Spiel.
Ich pinne Sie dann hier unten dran und Ihr könnt noch in Jahren lesen, was Euch einstmals bewegte.


Weitere Saisonrückblicke:


Der "kicker" schreibt in seinem Sonderheft "Finale 98/99" folgenden Rückblick (von Hubert Meyer):
Das große Happy-End fiel leider aus.  Bereits einen Spieltag vor Schluß stand fest, daß der Hamburger SV den UEFA-Cup verpaßt hatte.  "Das Bundesligafinale hat gezeigt, daß man sich immer nur auf sich selbst verlassen sollte. 34 Spieltage hatten wir Zeit.  Leider haben wir es nicht geschafft." Präsident Rolf Mares analysierte nüchtem und leicht frustriert die abgelaufene Saison seines HSV, der in einem fulminanten Schlußspurt gescheitert war und nun durch die Streß-Mühle des UI-Cups gehen muß.  Wie schon im ersten Pagelsdorf-Jahr erlebten die Fans eine Achterbahn-Saison.  Erneut tauschte der Cheftrainer das Personal kräftig aus.  Insgesamt zwölf neue Spieler kamen vor Beginn oder noch während der Saison an die Elbe.  Zwar kristallisierte sich schnell eine erste Elf heraus, doch das Kardinalproblem, das sich durch Zweidrittel der Meisterschaft zog, hieß mangelnde Konstanz.  Immer wieder gab es nach positiven Erlebnissen Rückschläge.  Die Mannschaft wirkte zwar spielerisch gereift, doch sie blieb anfällig. Der HSV trat so oft auf der Stelle oder fiel sogar im Bemühen, den UEFA-Cup nicht aus den Augen zu verlieren, so weit ab, daß Abstiegsgefahr drohte. 

So sah sich Frank Pagelsdorf plötzlich einer unerwarteten Situation gegenüber. Am 21.  März in Rostock ging es um seinen Job.  Aus Rostock hatten ihn die Hamburger einst geholt, nun schien sein Engagement ausgerechnet dort zu enden. Doch die Mannschaft rettete ihn: Durch einen Sieg zog Frank Pagelsdorf den Kopf aus der Schlinge.

Es war die dramatische Wende für den HSV, der anschließend zu einer überaus erfolgreichen Serie startete.  Möglich, daß der Schock über eine mögliche Entlassung bei Pagelsdorf Vorbehalte schwinden ließ, seinem Team ein neues taktisches Konzept zu verpassen.  Mit den Gedanken, seine Mannschaft in einem 3:4:3-System so offensiv spielen zu lassen wie einst Ajax Amsterdam, ging der erklärte Fußballfachmann schon lange schwanger.  Nach dem Sieg in Rostock setzte er seine Pläne in die Tat um und ließ schon im nächsten Spiel gegen Freiburg mit drei Spitzen angreifen.  Was holprig begann, sollte zum Trumpf der Hamburger werden.  So standen zehn Spiele ohne Niederlage in der Bilanz, bevor es zum Bundesligakehraus ins Berliner Olympiastadion zur Hertha ging.  Eine tolle Aufholjagd, die Mut Macht für die kommende Spielzeit und für den sogenannten "Strohhalm-Cup".  Denn spielt der HSV mit der Konstanz des letzten Bundesligadrittels, dann könnte er das internationale Parkett tatsächlich noch durch die Hintertür betreten.


 
Peter R. mailte mir folgenden Saisonrückblick:

Ich ging mit der Hoffnung auf eine sorgenfreie Spielzeit in die Saison und wurde anfangs alles andere als enttäuscht.  Der 1.Spieltag begann mit einen Last-Minute-Goal in Nürnberg vom wiedererstarkten Tony Yeboah, der in dieser Saison zu alter Frankfurter Stärke zurückfand.

Nach 3 Spieltagen stand der HSV auf den 2.Tabellenplatz und bereitete mir beim 2:1 Auswärtssieg in Leverkusen, daß eines der besten Auswärtsspiele der Saison darstellte, viel Freude.

Dann begann jedoch die unrühmliche Zeit der Last-Minute Gegentore, die den HSV  viele Punkte und den Anschluß an die Tabellenspitze kostete, wobei die Heim-Unentschieden gegen Werder gegen 10 Mann und das Spiel gegen Schalke, wo eine 2:0-Führung ans der Hand gegeben wurde am meisten schmerzten.  In diese Zeit fiel dann der Einkauf des Schweden Martin Dahlin.  Doch statt eine erfolgreiche Zeit einzuläuten, bewirkte er das Gegenteil:  Eine unrühmliche Phase von 13 Spielen mit nur 2 Siegen begann, die bis zum 21.3. verlief.  Der Tiefpunkt war eindeutig die Kälteschlacht mit Arbeitsverweigerung gegen Hertha BSC, zwischendurch ließ nur das Spiel gegen Gladbach grund zur Hoffnung, in dem Yeboah alle 3 Tore erziehlte.  Eines der wichtigsten Spiele stieg dann in einer Regenschlacht gegen Nürnberg kurz vor Weihnachten, das durch 2 Elfmetertore zu unseren Gunsten entschieden wurde.  Das Spiel war gleichzeitig der Abschied von der legendären Westkurve, die wegen des Stadionumbaus in der Winterpause abgerissen wurde.  Das neue Stadion hingegen ließ mich von Spiel zu Spiel mehr in Verzückung geraten, da es ein echter Fußballtempel zu werden begann.  In der Winterpause bekleckerte sich der HSV bei den Hallenturnieren, insbesondere beim Rathsherrn-Cup nicht gerade mit Ruhm, und verpflichtete einen neuen Spielmacher namens Alexander Kurtijan.  Er hatte eigentlich nur ein Spiel in dem er richtig 
überzeugen konnte, nämlich das 1.Spiel der Rückrunde gegen Leverkusen, indem er zauberte wie lange keiner mehr.  Nachdem er dann einige schwache Spiele ablieferte, nahm der HSV die Kaufoption nicht wahr.  Der Tiefpunkt war dann mit den 12.Tabellenplatz nach den Schlager gegen die Bayern erreicht.  So wurde dann das Spiel gegen Hansa Rostock zum Schicksalsspiel von Frank Pagelsdorf, der heftigst in der Kritik stand und vom Präsidium auch nicht gerade perfekt 
gestärkt wurde.  Glücklicherweise wurde das Spiel durch ein Gravesen-Tor mit 1:0 nach Hause geschaukelt.  Bis zum nächsten Spiel gegen Freiburg kamen dann Gerüchte bezüglich Pagelsdorf auf.  Es wurde über einen Pagelsdorf'schen Wechsel zu TeBe Berlin gemunkelt, der dann jedoch glücklicherweise nicht zustande kam.  Es folgte eine glorreiche Zeit, die von einen Systemwechsel von Pagelsdorf eingeleitet wurde: Er ließ mit 3 Stürmern agieren.  Bis zum 34.Spieltag blieb der HSV ungeschlagen. Die besten Spiel waren dabei der 2:0-Sieg gegen Kaiserslautern und das 4:1 auf Schalke, die spannendsten die beiden 2:2-Unentschieden gegen Gladbach und Frankfurt sowie das 3:2 gegen Duisburg.  So kam der HSV nach einen fulminanten Schlußspurt noch einmal in die Nähe der UEFA-Cup Ränge, die dann leider nicht mehr erreicht werden konnten.  Erst das 1:6 am letzten Spieltag in Berlin beendete die HSV-Serie. Die positivsten Überraschungen waren für mich die Neueinkäufe Fabian Ernst und Martin Groth.  Ernst hatte sich mit 19 schon in die Stammformation gespielt und ließ mich immer wieder über sein unglaubliche Potential staunen, Groth wurde zu einen Führungsspieler der Mannschaft und wurde mit 6 Weitschußtoren der beste 
Weitschußschütze der Liga. 

Positiv war natürlich Yeboah, 3. der Torschützenliste und fast in jeden Spiel bester HSV-Spieler.  Für diese Saison kann ich den ghanaischen Starspieler gar nicht oft genug danken.  Für Furore sorgte auch Hans-Jörg Butt, der vor allem durch seine 7 Elfmetertore auf sich aufmerksam machte, aber auch durch Glanzparaden überzeugen konnte und einmal für die Nationalmannschaft nominiert 
wurde.

Die Abwehr mit Hoogma, Panadic und Hertzsch war ebenfalls ein bombensicherer Rückhalt.  Negativ waren leider Fischer, Dahlin und Dembinski aufgefallen, die alle zu wenig aus ihren Möglichkeiten machten, wobei Dembinski in einigen Rückrunden-Spielen sein Können zeigen konnte.

Unterm Strich war es mit 50 Punkten und Platz 7, was die UI-Cup-Qualifikation 
bedeutete, eine gelungene Saison, die mich zufrieden stimmte. 
DANKE, HSV!!!

Sat1 schreibt zur Saison 98/99 folgende Fakten: Hamburger SV 
Viele Elfmeter 
In der Saison 1997/98 bekam der HSV als einziges Bundesligateam keinen einzigen Elfmeter zugesprochen, in der letzten Saison dagegen 14. Damit stellten die Hanseaten eine neue Bundesliga-Bestmarke auf, keine andere Mannschaft bekam jemals zuvor so viele Elfmeter in einer Saison. 

Torgefährlicher Torwart 
Hans-Jörg Butt trat in der letzten Saison achtmal zum Strafstoß an und konnte den Ball siebenmal im gegnerischen Netz unterbringen, beides Saisonbestleistungen. Mehr Treffer - darunter sogar das erste Torhüter-Doppelpack der Geschichte - konnte in der Bundesliga-Historie kein anderer Keeper erzielen. 

Weitschußtore 
Sechs seiner insgesamt sieben Saisontore erzielte der ehemalige Rostocker Martin Groth von außerhalb des gegnerischen Strafraums. Damit ist er der erfolgreichste Weitschuß-Schütze der vergangenen Saison und erzielte insgesamt vier Treffer mehr als in seinen fünf Bundesliga-Jahren zuvor in Rostock und Hannover. 

Die Auferstehung Yeboahs 
Der in der Saison 1997/98 noch als Fehleinkauf titulierte Stürmerstar Anthony Yeboah knüpfte in der abgelaufenen Spielzeit an frühere Klasseleistungen an. 
Von allen Bundesligaspielern bestritt Yeboah die meisten Zweikämpfe, gab die meisten Torschüsse ab und war mit 14 Toren hinter Preetz und Kirsten drittbester Torschütze der Liga. 

Viele Tore durch Standardsituationen 
23 mal traf der HSV nach Standardsituationen ins Tor. Das ist zusammen mit den Bayern absolute Spitze in der Liga. 

Viele Kopfbälle - wenig Treffer 
Ligaweit gaben nur drei Mannschaften (Kaiserslautern, Leverkusen und 1860) mehr Kopfball-Torschüsse als der HSV (120) ab. Dabei gelang es den Hamburgern aber nur fünfmal, den Ball mit dem Kopf im gegnerischen Tor unterzubringen. So wenig Kopfballtore gelangen in der letzten Saison keiner anderen Bundesliga-Mannschaft (zum Vergleich: Ulf Kirsten und Sasa Ciric trafen jeweils sechsmal mit dem Schädel ins Netz). 


 
JoJo mailte mir folgenden Saisonrückblick:
Verzweifelt stand ich im Volksparkstadion. Die Spieler meines HSVs hielten nach der gewonnenen Wasserschlacht gegen den 1.FC Nuernberg ein Transparent hoch “Danke Westkurve” stand drauf. Es war das letzte Spiel der Westkurve das aller letzte und auch mein letztes: Ich wuerde den HSV fuer mehr als 8 Monaten nicht mehr sehen. Ich hatte schon seit meinem 6 Lebensjahr jedes Spiel
wenigstens am Fernsehen verfolgt. Aber nun da die Zeit gekommen war und ich mich fuer meinen
Ausslandsaufenthalt verabschieden musste war es dass letze Spiel das ich mit meinen Freunden Live im  Stadion verfolgen konnte. Fuer 8 lange Monate wuerde ich nicht mehr dass kuehle Bier vom Fass im Volksparkstadion geniessen koennen, ich wuerde nicht mehr die Moeglichkeit haben
mich ueber die Missleistung meiner Mannschaft lautstark auslassen und gemeinsam mit meinen Freunden die Einwechslung von Marek Trejgis unserm Fussballgott zu vordern. Die naechsten
Wochen vergingen wie im Fluge Weinachten, Neujahr und der 13. Rathsenherrn Cup mein devinitiv letzter HSV Event bevor der langen Pause. Und der HSV erwies mir auch alle Ehre und gab beim Hallenpokal alles gegen die Amateure des FC. StPauli schossen sie sogar ein Tor und verloren schliesslich nur mit 1:4. In einem Satz gesagt der HSV tratt unmotiviert, lustlos und Faul beim
Hamburger Hallenpokal an. Oder sie versuchten mir den Abschluss leichter zu machen, dieses versuchte ich mir immer wieder einzureden. Den nun ging es nach Amerika dem Land in dem
jeder den Fussball verabscheut so dachte ich. Doch ich hatte Glueck ich kam zu der einzigen Fussballfan Familie in ganz Illinois.Mein Englisch entwickelte sich sehr schnell und ich war bereit meine alte Sprache “abzulegen”. Von nun an hies es Soccer  Diskusionen jeden Tag mein Gast Vater stuerze sich ueber mich er wollte alles ueber Soccer lernen und wir hatten heisse diskusionen ueber Regeln, die Entwicklung des Soccers in Illinois und ueber das Klinsmann Tor der Deutschen
Nationalmannschaft gegen die Amerikaner. Geschockt sah er sich immer wieder das Video des Weltmeisterschaft Spieles an und analuesierte es. Wie es kam stellte sich heraus er trainierte ein Soccer Team und ich wuerde die Chance habe in seinem Team zu spielen. Voller erwartungen
ging ich zum ersten Training. Doch meien Erwartungen zerplatzen ( genau wie der Traum vom Pokal Finale als wir im Halbfinale gegen den VFB Stuttgart vor einige Jahren mit 2:1 ausschieden ), die Technik der meisten Spieler war erschuetternd sie hatten grosse Probleme den Ball zu stoppen, den Ball einigermassen kontrolliert am Fuss zu halten war fuer die meisten fast unmoeglich. All dies bestaetigte mein Vorurteil ueber die Amerikaner. Wir waren aber spaeter noch dazu in der Lage
sein ein paar Vernuenftige Spieler zu kriegen und doch noch einige Spiele zu gewinnen.
Meinen HSV verfolgte ich waehrend dieser Zeit nur am Internet. Zuerst war ich ihn auch gar nicht so enteuscht dass ich das 1:4 in Wolfsburg, das 0:2 gegen Bayern und das 0:0 gegen den BVB verpasste doch dann startete der HSV seine Serie. Siegte gegen den 1.FCK und punktete auch
sonst noch fleisig. Jeden Samstag Morgen stand ich gegen 8.00 Uhr auf ( es war gegen 15.00 Uhr in Deutschland also 7 Stunden Zeitunterschied ), und setzte mich ans Internet: www.ran.de dann klicke ich nur noch auf den HSV-Ticker und ich verfolgte jeden Eckstoss meiner Heisgeliebte
HSV Mannschaft. Nach dem 3:1 gegen den VFB Stuttgart und Butts Elfmeter Toren Nummer 6 und 7 sprung ich vor Freude im Kreis. Und ergaerte mich naturlich das ich ausgerechnet diese Saison verpassen wuerde. Doch letztentlich nam alles wieder seinen gewohnnten lauf wir holten nur einen Punkt in Gladbach und verpassten die direkt UEFA Cup qualifikation, der SV werder
schaffte den Klassenerhalt und wir verloren das Saison Finale in berlin mit 1:6. Es stellte sich heraus es war doch nur ein ganz normale Saison und ich hatte gar nichts verpasst den es startet im naechsten Jahr alles wieder von vorne und ich werde weiter hingehen auch wenn wir ne in den UEFA Cup kommen.